Familien-Stadtgarten Projekte zum Naturschutz für Kinder und Familien in Saarlouis
Ökologisches Gemeinschaftsprojekt für mehr Kleintiere im Stadtgarten
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe Familien-Stadtgarten wird im Esther-Bejarano-Haus und dem Gemeinschaftsgarten ein neues naturförderndes Gemeinschaftsprojekt angeboten. Natur- und Artenschutz im Stadtgarten sowie die die Durchführung eines für die Gemeinschaft nützlichen Projektes stehen im Fokus. Die städtische Kinderbeauftragte Corinna Bast initiierte dieses neue Projekt und konnte eine ganze Reihe von Kooperationspartnern gewinnen. Aktiv mit im Boot sind die NABU-Gruppe Saarlouis/ Dillingen, die Holzwerkstatt Lisdorf des Vereins für Sozialpsychiatrie, der städt. Umweltschutzbeauftragte Dr. Andreas Ney mit weiterer Unterstützung durch den Neuen Betriebshof und GLOBUS Saarlouis.
Rund um die Osterferien werden in diversen Gruppen aus Bausätzen wundervolle, bunt bemalte Nistkästen für Vögel und Fledermäuse entstehen. Es gibt viel zu tun, denn es sollen 30 Vogelnistkästen und 15 Fledermauskästen hergestellt werden. Etliche Besucherinnen des Seniorentreffs im Esther-Bejarano-Haus wurden schon aktiv und haben den Akkuschrauber, Hammer und Pinsel geschwungen, um sich auch für den Natur- und Artenschutz im Stadtgarten einzusetzen. Bei weiteren Projektterminen ging es mit Schülern im School’s out und Schülertreff genauso fröhlich und anpackend zu wie in der Mädchengruppe des Hauses. Voller Freude und Elan entstehen aktuell mit bunten Farben verzierte Unikate. Den Vögeln und Fledermäusen sind die Farben ihrer Nisthilfen völlig egal, den Besuchern des Stadtgartens werden die bunten Nistkästen in den Bäumen sicher auffallen. Mit diesen Hinguckern wird noch lange auf den gemeinnützigen Einsatz der vielen kleinen und großen Leute für eine aktive Förderung der Natur hingewiesen.
Zum Start in die Ferien gibt es am Freitagvormittag (22. März, 10:30 – 12:30 Uhr) für Schüler ab Klasse 3 noch die Möglichkeit einen Nistkasten für den Stadtgarten zu bauen. Am gleichen Tag startet dann ein Gemeinschaftsbauprojekt für Kinder und Familien (22. März, 14 – 17 Uhr). Gemeinsam werden 15 Fledermausnistkästen und eine riesige Wildbienennisthilfe für den Stadtgarten gebaut. Gestartet wird das Projekt ebenfalls im Esther-Bejarano-Haus, nach ca. 2 Stunden gehen alle in den Gemeinschaftsgarten schräg gegenüber. Dort wird die Wildbienennisthilfe mit den entstandenen Einzelteilen vor Ort aufgebaut und bestückt. Anmeldungen werden noch bis 21. März entgegengenommen.
Sämtliche Nistkästen werden nach den Projekttagen von Mitgliedern des NABU ehrenamtlich und fachkundig im Stadtgarten aufgehängt.
Die Veranstaltungsreihe Familien-Stadtgarten wird in loser Folge von der städt. Kinderbeauftragten für Kinder und Familien konzipiert und fortgeführt. Weitere ökologische Projekte sind dabei auch möglich und fordern weiterhin den gemeinnützigen Einsatz vieler kleinen und großen Helfer*innen.
Anmeldungen zu den Ferienaktionen am Freitag 22. März werden noch bis 21.03. angenommen. Dies ist über E-Mail an corinna.bast@saarlouis.de oder telefonisch möglich unter 06831 / 443-600 oder 443-450 möglich. Cb
Fotos von Corinna Bast
Offener Seniorentreff Saarlouis lädt zum Vortrag „Wer entscheidet, wenn ich nicht mehr kann?“ ein
Am Montag, den 18. März 2024 ab 10.00 Uhr referiert Frau Dipl. Juristin Birgit Ludwig, Leiterin AWO Betreuungsverein Saarlouis und Verfahrenspflegerin, im „Esther-Bejarano Haus“, Holtzendorffer Str. 2 in Saarlouis.
Wir alle können durch einen Unfall, Krankheit oder am Endes unseres Lebens in eine Situation geraten, in der wir die Entscheidungen in unseren verschiedenen Lebensbereichen nicht mehr treffen bzw. nicht mehr umsetzen können.
Wer soll dann für mich entscheiden ? Eine Frage des Vertrauens!
Was benötigt meine Vertrauensperson, um mich rechtlich vertreten zu können.
Zu diesen Fragen möchte die Dipl. Juristin Birgit Ludwig Ihnen fundierte Antworten geben und Beispiele aus der Praxis erzählen.
Die Teilnahme ist kostenfrei. Neue Besucherinnen und Besucher sind herzlich willkommen.
Weitere Informationen erteilt die Seniorenmoderatorin Birgit Cramaro unter Tel.: 06831/ 443-383 oder per Email cramaro@saarlouis.de
Saarlouiser Kinder-UNI geht auf Reisen mit Musikinstrumenten aus aller Welt
Das bekannte Motto der Saarlouiser Kinder-UNI „Wissen macht Spaß!“ wird bei der zweiten Saarlouiser Kinder-UNI im laufenden Sommersemester erweitert um das aktive Erleben und das Ausprobieren.
Kinder zwischen 8 und 12 Jahren gehen am Samstag, 23. März ab 16 Uhr auf Reisen in die weite Welt der Musik und der Instrumente der Kulturen. Es geht im Esther-Bejarano-Haus auf eine überraschende Erlebnistour in fremde Länder, zu unseren Vorfahren und ihrer Geschichte. Auf der ganzen Welt gibt es eine Vielzahl von Kulturen, die sich über Jahrhunderte hinweg ihre eigenen Instrumente geschaffen haben. Diese besitzen vielfältige Klänge und sind wie eine Sprache zu verstehen. Zu bestaunen gibt es sicher eine Menge Musikinstrumente, die viele noch nie im Leben gesehen oder vielleicht auch noch nie gehört habe. Natürlich probieren alle Kinder zusammen aktiv die Instrumente aus. Doch keine Angst, es ist dabei nicht wichtig selbst ein Instrument zu spielen oder musikalisch zu sein. Zusammen mit Peter Bruna, der als Pädagoge und Musiker mit Leib und Seele alle Instrumente vorstellen wird, wird dieses außergewöhnliche Erlebnis sicher ein überraschender Hörgenuss. Vor Ort werden die Kinder wie immer von der Kinderbeauftragten Corinna Bast durch die Saarlouiser Kinder-UNI pädagogisch begleitet.
Kurzfristige Anmeldungen werden noch bis 21.03. angenommen. Die städtische Volkshochschule ist langjährige Kooperationspartnerin im Konzept der Kinder-UNI und nimmt alle Anmeldungen entgegen. Die nächsten Termine im Sommersemester sind schon gut gebucht, einige Plätze sind noch frei. Eine Exkursion führt im Mai zum Neuen Betriebshof und Dominik Lieblang. Er erklärt wer Saarlouis sauber macht und wie das alles mit den vielen Spielplätzen, Grünflächen, Kehrmaschinen, Müllautos und Maschinen funktioniert. Zum Abschluss des Semesters im Juni berichtet Monika Pfister viel über Eichhörnchen in Not und wie man sich verhalten soll um sie zu unterstützen.
Ab September startet dann das bereits 30. Semester. Für dieses besondere Jubiläum laufen bereits die Vorbereitungen auf vollen Touren. Die Kids können sich auf vier spannende und besondere „Vorlesungen“ freuen. Cb
Ein Austausch für Bildung und europäischen Zusammenhalt
Robert-Schuman-Gymnasium empfängt Schülerinnen und Schüler aus Spanien
Das Robert-Schuman-Gymnasium (RSG) in Saarlouis hat kürzlich besonderen Besuch von der Partnerschule IES Miguel Sánchez López aus Torredelcampo erhalten. Die Schülerinnen und Schüler aus Spanien und Saarlouis wurden herzlich im Rathaus von Saarlouis empfangen, wo sie von Herrn Oberbürgermeister Demmer persönlich begrüßt wurden.
Der Oberbürgermeister betonte die Bedeutung solcher Austauschprogramme für Schulen und den europäischen Gedanken. Er hob hervor, wie wichtig es sei, dass junge Menschen aus verschiedenen Ländern zusammenkommen, um voneinander zu lernen und Verbindungen über nationale Grenzen hinweg zu knüpfen. Gerade auch die Bereitschaft der Eltern, ein solches Projekt zu begleiten, sei ein wichtiger Bestandteil. Nur durch deren Bereitschaft, ihre Kinder darin zu unterstützen, kann ein Aufenthalt der Gäste gewährleistet werden. „Der Austausch ist und bleibt die Grundlage für ein vereintes Europa.“, so Demmer.
Die Schülerinnen und Schüler aus Torredelcampo erwartete während ihres Aufenthalts ein abwechslungsreiches Programm. Neben dem Besuch des Rathauses hatten sie auch die Gelegenheit, am Unterricht des Gymnasiums teilzunehmen und die Stadt zu erkunden. Dies ermöglichte nicht nur den deutschen Schülern, ihre internationalen Gäste kennenzulernen, sondern bot auch den Austauschschülerinnen und -schülern die Möglichkeit, den deutschen Alltag zu erleben und ihre Deutschkenntnisse zu vertiefen.
Der Austausch zwischen dem RSG Saarlouis und der Partnerschule IES Miguel Sánchez López ist ein lebendiges Beispiel für die Bedeutung von Bildung für den europäischen Zusammenhalt. Er fördert interkulturellen Dialog und die Verständigung über nationale Grenzen hinweg und trägt zur Entwicklung der Schülerinnen und Schülern zu weltoffenen Menschen bei.
Bitte Lächeln! Die Gruppe hatte sichtlich Spaß bei ihrem Besuch im Empfangsaal des Rathauses in Saarlouis. (Foto: Sophia Tull)
Rathaus und Verwaltungsgebäude geschlossen
Wegen des Ostermarktes und einer Personalversammlung sind das Rathaus sowie die Verwaltungsgebäude Haus Koch und Friedensstraße am Montag 18. März und Dienstag 19. März ab 12.30 Uhr für den allgemeinen Publikumsverkehr geschlossen.
Am Montag, 18. März können jedoch in der Zeit von 08.00 bis 18.00 Uhr durchgehend an der Infotheke des Rathauses Unterstützungsunterschriften für die am 09. Juni stattfindenden Wahlen geleistet werden.
„70 ist auch nur eine Zahl“ wird in der Saarlouiser Senioren (50+) – Film – Mittwochsreihe gezeigt
Die Seniorenmoderatorin der Kreisstadt Saarlouis bietet in Kooperation mit dem Kino
„My movie World“ Saarlouis wieder einen neuen Film an. Die Vorführung findet am Mittwoch, den 03. April um 17.00 Uhr statt. Der Eintritt beträgt 6,00 Euro.
„Seija Kuula, 70 Jahre alt, blickt auf eine beeindruckende Karriere als Sängerin zurück. Sie hat es geschafft, sich zum Superstar zu singen und führt ein komfortables Leben. Doch sie findet keine Ruhe. Ihre beste Freundin will plötzlich ein Baby und Liebesgott Amor schickt ihr den deutlich jüngeren Lauri. Seija möchte beiden gerecht werden, aber merkt, dass ihr Alter für sie selbst keine Rolle spielt, jedoch ihre Umgebung wohl eine Rolle spielt.“
Nähere Informationen erteilt das Kino “Capitol Movie World” unter Telefon: 06831/ 2345 und die Seniorenmoderatorin der Kreisstadt Saarlouis, Birgit Cramaro, Telefon: 06831/443-383, Telefax: 06831/443-410, Email: cramaro@saarlouis.de.
Stadt Saarlouis säubert Saaraltarm
Die Stadt Saarlouis hat Ende Februar eine Aktion zur Säuberung des Saaraltarms durchgeführt: In den vergangenen Monaten waren auf der Wasseroberfläche des Saaraltarms ganze Teppiche von Wasserlinsen zu sehen, kleine Schwimmblattpflanzen, die häufig in nährstoffreichen Gewässern vorkommen. Auf den Wasserlinsenteppichen sammelte sich – gut sichtbar für jedermann – allerlei Müll an, der zuvor von Passanten achtlos in den Saaraltarm geworfen wurde.
Nun hat eine Landschaftsbaufirma mit Spezialgerät gemeinsam mit dem Neuen Betriebshof Saarlouis (NBS) einen Teil des Gewässers von Müll und Wasserlinsen befreit. Während ein Boot mit einem breiten Vorbau alle Schwimmstoffe zum Ufer am Max-Planck-Gymnasium schob, holte ein Bagger mit verbreiterter Schaufel Plastikflaschen, Äste und Wasserlinsen aus dem Wasser. Alle pflanzlichen Teile wurden kompostiert, der Müll ordnungsgemäß entsorgt. Außerdem wurde das Umfeld der beiden Wasserfontänen vom Boot aus gereinigt, damit diese störungsfrei laufen können.
„Wir haben das Erscheinungsbild des Saaraltarms im innenstadtnahen Abschnitt verbessert und dem Gewässer gleichzeitig Nährstoffe entzogen“, resümiert der zuständige Beigeordnete der Stadt, Gerald Purucker, zufrieden. „Wir werden solche Aktionen in Zukunft wiederholen müssen, um die Attraktivität und die Qualität des Saaraltarms zu erhalten. Wir planen zudem die Installation einer dritten Fontäne und eine gemeinsame Säuberungsaktion mit den Saarlouiser Hilfsdiensten und dem städtischen Betriebshof“, so Purucker weiter. Der städtische Umweltschutzbeauftragte Dr. Andreas Ney ergänzt: „Wir werden außerdem in Kürze ein Gutachten beauftragen, das uns Auskunft über den ökologischen Zustand des Saaraltarms geben wird. Wir
erhoffen uns auch Vorschläge für konkrete Unterhaltungsmaßnahmen, die wir dann zukünftig gezielt umsetzen können“.
Der Saaraltarm in Saarlouis wurde im Zuge des Saarausbaus in den 1970er Jahren vom Hauptlauf der Saar abgetrennt. Er hat eine Länge von etwa 2,4 Kilometern und eine Wasserfläche von ungefähr 10 Hektar. Durch seine innenstadtnahe Lage, die historischen Festungsanlagen an seinen Ufern und das idyllische Erscheinungsbild ist er ein beliebtes Ziel der Naherholung. Der Saaraltarm prägt als naturnahes Gewässer und seiner Artenvielfalt den Bereich des Landschaftsschutzgebietes Stadtgarten. Er trägt damit auch zur Attraktivität der Stadt bei und erhöht die Lebensqualität der Bevölkerung und der Besucher der Stadt.
Weitere Informationen bei Dr. Andreas Ney, Tel.: 06831-443 613, Andreas.Ney@saarlouis.de
Mit Boot und Bagger reinigte eine Spezialfirma im Auftrag der Stadt Saarlouis den Saaraltarm von Wasserlinsen und von achtlos ins Wasser geworfenen Abfällen. Fotos: Gerald Purucker
Anmeldung zum Pflanzenflohmarkt in Roden
Sie haben Zimmerpflanzen, die für Ihr Zuhause zu groß geworden sind – Stecklinge, Setzlinge oder Ableger, Blumenzwiebeln und Pflanzensamen übrig? Dann melden Sie sich zum dritten Rodener Pflanzenflohmarkt an!
Der Pflanzenflohmarkt findet am Samstag, den 20. April 2024, vor dem Vereinsheim des Kleingärtnervereins Roden statt. Aufbaubeginn ist um 9:00 Uhr. Im Anschluss haben die Pflanzenliebhaber*innen bis ca. 14:00 Uhr Zeit, die Vielfalt des Angebots zu durchstöbern.
Kostenfreie Anmeldung bis zum 10. April 2024 per Mail:pflanzenflohmarkt@saarlouis.de oder telefonisch: 0173/6807528. Die Plätze sind begrenzt.
Gewerbliche Verkäufer sind von dem Flohmarkt ausgeschlossen. Es kann alles rund um das Thema Garten angeboten werden.
Der Pflanzenflohmarkt wird vom Quartiersmanagement Roden in Kooperation mit dem Kleingärtnerverein Roden e.V. sowie dem Rodener Geschichtskreis e.V. veranstaltet.
Star
Osterbuch als Bilderbuchkino in der Stadtbibliothek Saarlouis
Die Stadtbibliothek Saarlouis bietet auch in den Osterferien ihren jüngsten Lesern ein Bilderbuchkino mit Vorlesen, Anschauen und Malen an. Wer sich schon immer gefragt hat, woher die bunten Ostereier kommen, der sollte am Dienstag, 26. März um 15.30 Uhr das Bilderbuchkino mit dem lustigen Bilderbuch „Agent 00 – Osterhase in geheimer Mission“ in der Stadtbibliothek Saarlouis besuchen. Wie soll der Osterhase heimlich die Eier verteilen, wenn es überall Überwachungskameras, Alarmanlagen oder Wachhunde gibt? Er ist kurz davor, seinen Job aufzugeben. Zum Glück ist sein Freund Dachs ein begnadeter Erfinder und hat in seiner Werkstatt einen Osterhasen-Spezial-Anzug angefertigt. So schlüpft der Osterhase in den Agenten-Tarnanzug, und nach etwas Übung beherrscht er bald die diversen Spezialfunktionen wie den Rucksack mit Eier-Greifarm und die Anti-Wachhund-Würstchen-Schleuder. Das Eierverteilen wird ein wahres Agenten-Kinderspiel! Die pfiffige Geschichte um den coolen Osterhasen im Agentenanzug ist für Kinder im Alter von fünf bis sieben Jahren geeignet. Die Veranstaltung ist kostenlos. Anmelden kann man sich unter Tel.-Nr. 06831/69890-60. Die Stadtbibliothek Saarlouis bietet ihren Kunden ein vielfältiges Angebot an Büchern und anderen Medien an, natürlich auch zum Thema Ostern. Sie befindet sich im Theater am Ring, Souterrain, Eingang Lothringer Straße.
Die Öffnungszeiten sind Montag und Dienstag von 10.30 Uhr bis 13.00 Uhr und 15.00 Uhr bis 17.00 Uhr, Donnerstag von 10.30 Uhr bis 13.00 Uhr und 15.00 Uhr bis 19.00 Uhr sowie Freitag von 10.30 Uhr bis 13.00 Uhr.
Sportparty 2024
Stadt und Stadtverband ehrten die Leistungen ihrer Sportlerinnen und Sportler
Ende Februar fand im Theater am Ring in Saarlouis die jährliche Sportlerehrung des Stadtverbands für Sport in Saarlouis und der Kreisstadt statt. Die Veranstaltung bot einen Einblick in die herausragenden Leistungen und Erfolge der Sportlerinnen und Sportler aus Saarlouis im vergangenen Jahr.
Der Vorsitzende des Stadtverbandes, Dieter Kirsch, begrüßte die Gäste und Sportlerinnen und Sportler. Er zeigte sich stolz, so viele herausragende Leistungen auszeichnen zu dürfen. Anschließend übergab er das Wort an den neuen Bürgermeister der Sportstadt Saarlouis. Carsten Quirin lobte in seiner Ansprache die sportlichen Erfolge der Athleten und betonte die Bedeutung des Sports für die Gemeinschaft und das Zusammengehörigkeitsgefühl. „Heute ehren wir nicht nur die Preisträger, sondern den gesamten Sport in Saarlouis. Dieser setzt sich aus 68 Mitgliedsvereinen im Stadtverband und über 11.000 Mitgliedern in Saarlouiser Sportvereinen zusammen. Sie alle tragen zu den sportlichen Leistungen bei, die wir heute ehren!“, sagte Quirin. Oberbürgermeister Demmer schloss sich Quirins Worten an und ergänzte: „Wir danken natürlich auch allen Ehrenamtlichen, denn fest steht: Ohne euch wäre das alles nicht möglich.“
Als besonderen Gast konnte Moderator Peter Hiery an diesem Abend noch den Innenminister des Saarlandes, Reinhold Jost, gemeinsam mit seiner Frau begrüßen. Jost verkündete erfreuliche Neuigkeiten: Die Special Olympics werden im Jahr 2026 auf nationaler Ebene im Saarland stattfinden. Er betonte, dass auch Saarlouis dabei eine wichtige Rolle spielen wird und als Austragungsort für die Sportart Handball dienen soll.
Im ersten Ehrungsblock wurden die erfolgreichsten Teilnehmer aus den Sparten Triathlon, Turnierhundsport, Canicross, Kanuslalom, Turnen, Leichtathletik und Tanzsport geehrt.
Der zweite Block hielt dann die Auszeichnungen für die Sportarten Basketball, Schützensport, Schwimmen, Baseball, Tennis und das Sportabzeichen bereit.
Zusätzlich zur Urkunde erhielten die Sportlerinnen und Sportler vom Stadtverband in diesem Jahr als kleines Geschenk einen Kulturbeutel mit Inhalt.
Wie in den vergangenen Jahren gab es auch dieses Mal die Aufgabe für die Auszeichnenden, zwei Sonderehrungen vorzunehmen. Iris und Rolf Pernat wurden für ihre besonders herausragenden sportlichen Leistungen im Tanzsport geehrt und Helmut Seiwert erhielt eine Auszeichnung für seine langjährige herausragende ehrenamtliche Arbeit bei den Tennisfreunden Roden.
Evelyn Schudell, Markus Blass und die Sunkings der DJK Saarlouis-Roden sind Sportler des Jahres
Evenlyn Schudell hat sich auch für das Jahr 2023 den Titel der Sportlerin des Jahres in Saarlouis gesichert. Sie ist dreifache Landesmeisterin im Turnierhundsport mit ihren Hunden Rachel und Jack. Im August 2023 wurde ihr dreimal die goldene Leistungsmedaille Vierkampf vom DVG verliehen. Bisher hat noch kein Sportler im Saarland oder deutschlandweit diese Auszeichnung dreifach erhalten.
Markus Blass vom Schützenverein St. Hubertus Fraulautern wurde zum Sportler des Jahres ernannt. Er hat im Jahr 2023 folgende Erfolge für sich gewinnen können: Landesmeister in allen drei Pistolendisziplinen beim Auflageschießen, Deutscher Meister in der Luftpistole Auflage, Deutscher Vizemeister in der 50m Pistole Auflage und Deutscher Mannschaftsmeister in der Luftpistole und 50m Pistole Auflage. Er konnte an dem Abend leider nicht persönlich dabei sein.
Als Mannschaft des Jahres 2023 durften sich die Sunkings der DJK Saarlouis-Roden von den Anwesenden feiern lassen. Sie gewannen zuletzt zum zehnten Mal in Folge den Saarlandpokal und sind Vizemeister in der Regionalliga. In der Mannschaft spielen neun Saarländer, was auf diesem Niveau einmalig ist.
Rund um die Ehrungen hatte der SfS für die Gäste ein zauberhaftes Programm zusammengestellt. Maxime Maurice verblüffte das Publikum mit magischen Illusionen und schelmischen Zaubertricks. Helen Blaschke vom Fechtsportclub Saarlouis brachte den Gästen den Fechtsport näher und die Aktivengarde der GKG Fraulautern rundete den Abend mit einem Überraschungsauftritt ab. Traditionell wurde den Gästen ein abwechslungsreiches Programm geboten.

Weltbekanntes Ballett aus Brasilien zu Gast in Saarlouis
Am Dienstag, 19. März 2024 um 20 Uhr präsentiert das Theater am Ring das Balé de Cidade aus Sao Paulo im Theater am Ring.
Im Rahmen des Theater Abonnements dürfen sich die Besucher des Theaters am Ring auf einen ganz besonderen Höhepunkt freuen. Das Balé de Cidade São Paulo wurde am 7. Februar 1968 als Städtisches Ballettkorps gegründet, um die Opern des Teatro zu begleiten und Werke aus dem klassischen Repertoire aufzuführen. Im Laufe der Jahre entwickelte es sich zu einem zeitgenössischen Ballett, bekannt dafür durch innovative Choreografien die Interpreten sowohl zu fordern, als auch weiterzuentwickeln.
Unter der Leitung von Cassi Abranches zeigt das Balé de Cidade die beiden Stücke Fôlego (Rafaela Sahyoun) und Transe (Clébio Oliveira). Fôlego (portugiesisch – Atem) ist ein Tagtraum. Hypnotische Momente verschmelzen mit Gefühlsmomenten. Fôlego ist inspirieren, anstecken und zieht die Zuschauer in den Bann.
Transe (portugiesisch – Trance) stellt die Frage nach einer perfekten Welt. Was wäre, wenn das Leben ein Abenteuer wäre und man das leben einfach durchfeiern könnte. Transe ist eine Utopie, gesehen durch die Metapher einer erfundenen Fabel.
Tickets erhalten Sie im Vorverkauf an allen bekannten Ticket-Regional VVK-Stellen, sowie online unterwww.ticket-regional.de. Einlass ist um 19.00 Uhr, Beginn um 20.00 Uhr.
Foto: Silvia Machado
Bildtext: Erleben Sie das Balé de Cidade im Theater am Ring
Ostermarkt und Krammarkt in Saarlouis
Vom 15.03. bis zum 19.03.2024 veranstaltet die Stadt Saarlouis auf dem Großen Markt den traditionellen Ostermarkt mit Krammarkt.
Neben den bekannten Fahrgeschäften wie „Magic“, „Breakdancer“, „Blue Hawaii“, „Marvel Station“, Autoscooter und einem Riesenrad erwarten die Besucher auch in diesem Jahr das außergewöhnliche Fahrgeschäft „Chaos“ sowie das Laufgeschäft „Rio“.
Für die Kinder werden tolle Kinderfahrgeschäfte angeboten. Mit den „Ice Road Cars“ geht es über Berg und Tal durch eine Schnee- und Eislandschaft mit Pinguinen und Eisbären; mit dem Olympia-Bungee-Trampolin können Kinder ab 3 Jahren grenzenlosen Spaß erleben. Die KUHNOS-Farm nimmt die ganze Familie auf eine atemberaubende Reise durch einen Bauernhof mit und lässt die Herzen der Kleinen höherschlagen.
Am Freitag, den 15.03.2024, findet um 11 Uhr für den neuen Autoscooter der Fa. Alexander und Manuela Roos ein Gottesdienst zur Einweihung des Fahrgeschäfts statt.
Den Höhepunkt der Veranstaltung bildet der Kinder- und Familientag am 19.03.2024. An diesem Tag wird es wieder viele attraktive Angebote geben.
Der von Montag, den 18.03. bis Dienstag, den 19.03. stattfindende Krammarkt wird in den Fußgängerzonen und in den Baumreihen um den Großen Markt herum sowie in der Deutschen Straße aufgebaut. Hier werden ca. 100 Marktkaufleute Waren verschiedenster Art anbieten.
Für das leibliche Wohl ist an allen Veranstaltungstagen bestens gesorgt. Zahlreiche Imbissbetriebe locken hier mit den verschiedensten Gaumenfreuden.
Neue Bewegungslandschaft für Kita Metzer Wiesen
„Positive Erlebnisse durch Bewegung“
Kita Metzer Wiesen in Saarlouis bekommt neue Bewegungslandschaft
Am vergangenen Dienstag fand in der Kita Metzer Wiesen, im Wohngebiet Vogelsang in Saarlouis, die Übergabe einer neuen Bewegungslandschaft statt. Die neuen Materialien für die Kinder sind eine Spende des Ministeriums für Bildung und Kultur in Kooperation mit der AOK.
Der Einladung zur Übergabe gefolgt waren Staatssekretärin Jessica Heide und Shanta Gosh-Broderius vom Ministerium, Sandra Di Toro-Mammarella und Carina Weber von der AOK, Oberbürgermeister Peter Demmer und Bürgermeister Carsten Quirin der Stadt Saarlouis, Vertreter aus Verwaltung, Stadtrat und Elternschaft.
Die Leitung der Kindertagesstätte, Vera Burger, startete mit der Begrüßung der Gäste. Danach ging es mit der Vorführung eines Bewegungstanzes der Kinder weiter. Daraufhin sprach Jessica Heide über „die positiven Erlebnisse durch Bewegung“ und wie die Bewegungsmaterialien den Kindern beim „ausprobieren, mutig sein und die eigenen Grenzen erkennen“ helfen können. Laut ihr hilft die Bewegungsbaustelle außerdem bei der „Förderung der sozialen und emotionalen Komponenten“.
Sandra Di Toro Mammarella lobte das rundum gelungene Paket der Einrichtung, da diese vor kurzem erst die Auszeichnung „Gesunde Kita“ in Gold verliehen bekam, unter anderem wegen der Programme KiGa Plus, Kinder in Bewegung und des betrieblichen Gesundheitsmanagement für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch den Träger, die Kreisstadt Saarlouis.
Auch der Bürgermeister, Carsten Quirin, hob hervor wie froh er über die Spende der hochwertigen Spielgeräte ist und betonte nochmals die Bedeutsamkeit der Bewegung, vor allem schon im Kindesalter. Zum Abschluss der Veranstaltung durften die Kinder ihre neue Bewegungslandschaft einweihen und auch BM Carsten Quirin und Staatssekretärin Jessica Heide ließen sich nicht davon abbringen die Geräte auszuprobieren.
Text: Celine-Marie Purgoll
Bilder: Sophia Tull
Alle strahlen! Gemeinsam wurde in der Kita Metzer Wiesen in Saarlouis die neue Bewegungslandschaft eingeweiht.
Die Kinder haben die Landschaft sofort testen dürfen.
Deutsch-Japanische Gesellschaft mit neuem Vorstand: Manfred Krischek zum Ehrenpräsidenten ernannt
Wissen über Japan vermitteln und angemessene Beziehungen schaffen, bestehende Verbindungen aufnehmen und bündeln: Das sind die Ziele der Deutsch-Japanischen Gesellschaft in Saarbrücken e.V. (DJG). Zu diesem Zwecke führt der Verein regelmäßig Veranstaltungen durch und schafft Raum für Begegnungen. Bei der diesjährigen Mitgliederversammlung wurde nun Gerhard Mohr als Nachfolger des langjährigen Präsidenten Manfred Krischek gewählt, der seinerseits nach 33 Jahren im Amtauf eine erneute Kandidatur verzichtete. Um seine fortdauernden Verdienste um die DJG zu ehren, hat der neu gewählte Vorstand Manfred Krischek zum Ehrenpräsidenten der Deutsch-Japanischen Gesellschaft in Saarbrücken ernannt.
Es ist eine stolze Bilanz, auf die Krischek zurückblicken kann: Er war Initiator und Gründungsmitglied der Deutsch-Japanischen Gesellschaft in Saarbrücken. Seit ihrer Gründung im Jahr 1987 gehört er ihrem Vorstand an – zunächst als Vizepräsident, seit 1991 dann als Präsident. Überdies engagierte er sich zwölf Jahre lang aktiv im Vorstand des Dachverbandes VDJG, von 1995 bis 2001 als dessen Vizepräsident. Manfred Krischeks Verdienste um die Deutsch-Japanischen Beziehungen finden weithin Beachtung und wurden bereits von höchster Stelle gewürdigt: 2013 erhielt er den kaiserlichen Orden der Aufgehenden Sonne mit Goldenen und Silbernen Strahlen. Seit ihrer Gründung zeichnete sich die DJG für über 200 Veranstaltungen, zahllose Begegnungen und unvergessene Momente verantwortlich. „Unsere Themen“, erklärte Krischek: „Den Standort Saarland und die Region SaarLorLux befördern, Kooperationen schaffen und ein Kompetenzzentrum zu Japan und Fernost bilden.“ Die Tätigkeitsfelder sind dabei weit gestreut – sie reichen von Medizin und Jura über Sport, Musik und Kultur bis hin zu Wirtschaft, Wissenschaft und Film. Besondere Aufmerksamkeit gilt der Jugend sowie auch der Sprache.
„Es ist der Wunsch des Vorstandes, diese Verdienste hervorzuheben und Manfred Krischek für seine intensive und aufopferungsvolle Tätigkeit gebührend zu ehren“, erklärte dessen Nachfolger Gerhard Mohr. Aus diesem Grunde ernannte der neu gewählte Vorstand Manfred Krischek zum Ehrenpräsidenten der DJG zu ernennen.
Der Vorstand der DJG: Gerhard Mohr (Präsident), Dr. Christel Weins (Vizepräsidentin), Udo Hölzer (Schriftführer), Christian Weins (Schatzmeister), Manfred Krischek (Beisitzer). Daneben wurde Sascha Schmidt als kooptierter Beisitzer in den Vorstand berufen.
Ausstellung in Villa Vivendi-Rassismus im Alltag
Zeit für Veränderung
Rund 100 Gäste kamen zur Vernissage der Ausstellung „Was ihr nicht seht!“ von Dominik Lucha, die noch bis 8. März in der in der Villa Vivendi, Kaiser-Wilhelm-Str. 14, Saarlouis zu sehen ist. Lucha hat mehr als 450 rassistische Äußerungen gesammelt und im Internet veröffentlicht. 21 Zitate werden in Form von großformatigen Fotos in der Ausstellung gezeigt.
Gemeinsam für eine Welt einstehen, in der Rassismus und Ausgrenzung keinen Platz haben, so lautete der Appell von Holger Simon, Geschäftsführer Verein für Sozialpsychiatrie, in seiner Begrüßungsansprache anlässlich der Vernissage zur Ausstellung „Was Ihr nicht seht“ in der Villa Vivendi. Seda Altinbas, Leiterin des Tageszentrums Villa Vivendi, hat die Ausstellung in Zusammenarbeit mit Justin Hayo, Geschäftsführer KommKultur initiiert und organisiert. Zu sehen sind dialogische Instagram-Posts, die Dominik Lucha gesammelt und auf der Instagram-Seite www.instagram.com/wasihrnichtseht/ veröffentlicht hat. Diese rassistischen und beleidigenden Aussagen sind genauso gesagt worden, von Lehrer*innen, Bekannten, Verwandten, Behördenmitarbeiter*innen, Servicekräften und vielen anderen, denen People of Color im Alltag begegnet sind.
Die Veranstaltung wurde mit einer Podiumsdiskussion, moderiert von Fritzi Brandt (Saarländischer Rundfunk) eröffnet. Es diskutierten Justin Hayo, Geschäftsführer KommKultur, Steven Commey-Bortsie, Change Network und Helin Tosun zum Thema Alltagsrassismus. Das Podium war sich einig, dass es nach den „Black Lives Matter“-Protesten positive Veränderungen gab, diese aber nicht lange anhielten. Im Gegenteil, es sei ein Anstieg an Gewalt und eine Verrohung der Sprache sehr stark fühlbar. Insofern sei das Thema „Rassismus im Alltag“ allgegenwärtig und eine deutliche Positionierung erforderlich, so Steven Commey-Bortsie. Es fange oft schon im Kindergarten und der Schule damit an. Der Name wird falsch ausgesprochen und man geht zumeist davon aus, dass People of Color die deutsche Sprache nicht beherrschen. Dies ziehe sich durch alle Strukturen, sowohl im Vereinsleben, in der Schule, als auch im Beruf und im Alltag sowieso, meinte Helin Tosun. Viele Menschen seien sich oftmals auch nicht bewusst, dass sie mit ihrer Äußerung People of Color beleidigen, brüskieren oder vor den Kopf stoßen. „Mehr als die Hälfte der veröffentlichten Aussagen habe ich selbst schon erfahren. Daher ist eine Positionierung nicht nur im Rahmen von Demos
und Veranstaltungen erforderlich, sondern vor allem im Alltag, auf der Arbeit und im privaten Umfeld“, betonte Justin Hayo.
„Es ist an der Zeit, Veränderungen anzustoßen und Räume zu schaffen, in denen Vielfalt geschätzt wird und alle Menschen die gleichen Chancen und vor allem Würde erfahren“, so Holger Simon.
Die Ausstellung ist noch bis 8. März in der Villa Vivendi, montags bis donnerstags von 9 bis 17 Uhr und freitags von 9 bis 15 Uhr zu sehen. Die von Dominik Lucha gesammelten Zitate, mittlerweile mehr als 450 Posts, findet man auf der Internetseite https://wasihrnichtseht.de und auf Instagram www.instagram.com/wasihrnichtseht/
Holger Simon, Seda Altinbas, Steven Commey-Bortsie, Helin Tosun, Justin Hayo und Fritzi Brandt (von links) eröffneten mit rund 100 Gästen die Ausstellung „Was Ihr nicht seht“ in der Villa Vivendi. Foto: Simon Waßmuth
Die Ausstellung zeigt 21 Bilder mit rassistischen Äußerungen, die Betroffene genauso erlebt haben. Fotos: Sabine Schmitt
Lebensnahes Lernen bei der Saarlouiser Kinder-UNI
Mit Freude etwas neues Erlernen und Erleben hat bei der Saarlouiser Kinder-UNI für alle 8 bis 12Jährigen oberste Priorität. Es geht um das Mehr an Wissen über Schule hinaus und darum, die Neugier und den Wissensdurst von Kindern zu stillen sowie ihnen lebenspraktische Erfahrungen zu bieten.
Die städtische Kinderbeauftragte Corinna Bast initiierte das erfolgreiche Konzept „Kinder-UNI“ bereits vor fast 15 Jahren in Saarlouis. Mit im Boot ist die Volkhochschule Saarlouis, die sich um die organisatorischen Abläufe kümmert. Unerlässlich sind auch die verschiedenen Kooperationspartner, die das Projekt „Kinder-UNI“ seit vielen Jahren unterstützen und fördern. Die letzten beiden Termine führten als Exkursion in den GLOBUS Saarlouis und das Theater am Ring.
Der GLOBUS Saarlouis ist als Förderer des Projektes aktiv mit von der Partie und hat im Januar erneut 30 Kinder zu einer begehrten Führung und Erkundung eingeladen. Wie die Ware ins Regal kommt, wer die leckeren Brote backt und was in der Wurst steckt, erfuhren die jungen Gäste bei der Saarlouiser Kinder-UNI in einem zweistündigen Rundgang durch den Supermarkt.
Vor Ort begrüßten Marktleiter Oliver Kirch mit Julia Petry, Nicole Wolff und Stephan Hauck alle Teilnehmenden. Gleich zu Beginn gab es ein kleines Quiz mit vielen Fragen, bei denen man schätzen sollte und meistens lagen die Kinder richtig. Danach flitzten alle Kinder begeistert hinter dem Marktleiter her, der alle persönlich durch‘s gesamte Haus führte. Nach ein paar Erklärungen zum Thema Mehrwegsystem und nachhaltigen Verpackungen in der GLOBUS Gastronomie gings direkt mit der Probeschlemmerei an der Käsetheke los. Danach konnten alle einen Blick in den Bereich werfen, wo die frischen Backwaren herkommen. Nicht weit entfernt warteten bereits leckere Sushis, Fischfrikadellen, und natürlich auch Wiener Würstchen auf die Kinder. Zum Dessert gab es frisches, gesundes Obst. So futterten sich die jungen Teilnehmer*innen durch den GLOBUS. Besonders der Blick hinter die Kulissen faszinierte jedes Kind! Im riesigen Warenlager mit den Hochregalen erklärte Oliver Kirch die logistischen Abläufe, von der Ankunft der LKWs bis zum Einräumen in die Regale. Nachhaltigkeit, Recycling und Vermeidung von Lebensmittelverschwendung ist dem GLOBUS sehr wichtig. So erklärte der Marktleiter auch, dass nicht mehr verkaufsfähige aber noch essbare Waren
an die Tafel gespendet werden. Organische Abfälle kommen zu Tierhaltern oder zur thermischen Verwertung, um Energie zu erzeugen. Die riesigen Containerpressen für Papier, Kartons oder Plastik neben dem Lagerbereich begeisterten und bestätigten die Wichtigkeit korrekter Entsorgung. In der Erlebnisküche warteten leckere Amerikaner, die mit reichlich Zuckerguss, Perlen und Glitzersteinchen verziert, verzehrt oder mit nach Haus genommen werden durften. Am Ende waren sich alle einig: das war ein rundum gelungener Samstagnachmittag.
Genauso begeistert kamen im Februar viele Kids in zwei Gruppen zum Theater am Ring. Der Termin war schnell ausgebucht, die Warteliste ist noch immer lang. Ein Termin für die 3. Führung ist angedacht. Kulturamtsleiterin Julia Hennings und Bühnentechniker Frank Kerner mit seinem Sohn Leon luden zu einem Blick hinter den Theatervorhang ein. Was ein Theater alles braucht wurde gemeinsam mit den Kindern erarbeitet und dann sofort in der Praxis ausprobiert. Die Kinder hatten viele Fragen: Wo kommen Licht und Ton her? Was passiert hinter dem Vorhang und wie wird alles gesteuert? Wie sieht ein Orchestergraben aus? Die vielen Kabel und Technikelemente ließen alle staunen. Die Kinder durften Bühnenzüge und Vorhänge fahren und Mikrofone ausprobieren. 3000 Kilo Feuerschutzwand und schwebende Riesenlampen zeigten beeindruckend wie wichtig Sicherheitsbestimmungen sind. Begeisterung war spürbar beim Sprechen mit verzerrten Mikrofonstimmen und mit zeitgleicher Videopräsentation der Gruppe im Festsaal. Zum Abschluss ließen die Kinder noch die Lichter bunt und wild tanzen. Das war sicher nicht der letzte Theaterbesuch der Kinder, denn jetzt können sie als junge Fachleute ihr Wissen über den Ablauf hinter dem Vorhang weitergeben.
Die nächsten Termine der Saarlouiser Kinder-UNI sind schon gut gebucht, einige Plätze sind noch frei. Anmeldungen nimmt die vhs der Stadt entgegen. Im März geht es mit Peter Bruna um viele unbekannte Musikinstrumente und die Menschen in den Kulturen der Welt. Eine Exkursion führt im Mai zum Neuen Betriebshof und Dominik Lieblang. Er erklärt wer Saarlouis sauber macht und wie das alles mit den vielen Spielplätzen, Grünflächen, Kehrmaschinen, Müllautos und Maschinen funktioniert. Zum Abschluss des Semesters im Juni berichtet Monika Pfister viel über Eichhörnchen in Not und wie man sich verhalten soll um sie zu unterstützen.
Ab September startet dann das bereits 30. Semester. Für dieses besondere Jubiläum laufen bereits die Vorbereitungen auf vollen Touren. Sb/cb
Anhang: Fotos zur Auswahl
Genehmigung zur Veröffentlichung liegt mit Anmeldung zur Kinder-UNI vor.
Fotos Globus: Julia Petry / Corinna Bast
Fotos Theater am Ring: Corinna Bast
Buntes Ferienprogramm in den Osterferien
Saarlouis. Die Kreisstadt Saarlouis hat gemeinsam mit verschiedenen Kooperationspartnern wieder ein buntes und abwechslungsreiches Angebot für die Osterferien zusammengestellt.
Pony reiten, Kuchen backen, Bienen-Nisthilfen bauen, Kanu fahren, nähen, zeichnen, töpfern und vieles mehr steht auf dem Programm in den Osterferien vom 23. März bis 7. April. Das diesjährige Ferienangebot verspricht wieder viel Spaß und Abwechslung, auch interessante Einblicke in die Welt der Tiere und der Literatur. Die Kinder- und Jugendfarm lädt ein zum Toben, Spielen und Erkunden der Hüttenstadt, die Ludwig Galerie zum Besuch der Ausstellung rund um die Werke von Michael Ende. Die Freie Kunstschule hat neben einer spannenden Oster-Schnitzeljagd auch Bastelaktionen und eine Osterolympiade im Programm. Die Stadtbibliothek bietet wieder das beliebte Bilderbuchkino an. Wer es lieber sportlich mag, ist genau richtig beim Kanusportverein Saarlouis. Erfahrene Ausbilder bringen den Nachwuchspaddlern Bootsbeherrschung, die wichtigsten Paddeltechniken und Vorübungen zum „Kerzen“ und „Eskimotieren“ bei. Zum Abschluss gibt’s eine kleine Bootstour mit Befahrung der Schleuse in Lisdorf. „Das Glück der Erde liegt auf dem Rücken der Pferde“, heißt ein bekanntes Sprichwort. Wer das am eigenen Leib testen will, ist herzlich willkommen auf dem Ponyhof in Falck. Die Familienbildungsstätte bietet dieses Angebot in Zusammenarbeit mit dem französischen Ponyhof an. Bei der Kinder-UNI erfährt man Wissenswertes über seltene und außergewöhnliche Musikinstrumente aus aller Welt. „YOU-Der Jugendtreff“ hat in den Ferien von 18 bis 21 Uhr (außer an Feiertagen) geöffnet und veranstaltet außerdem ein Streetsoccer-Turnier am Skatepark. Daneben beinhaltet das Ferienprogramm noch zahlreiche weitere Angebote aus Kultur und Sport, aber auch Ganztagsmaßnahmen. Anmeldungen nehmen die jeweiligen Veranstalter entgegen. Weitere Infos und Details sind im Programmheft erläutert. Das Programmheft gibt’s nur online auf
www.saarlouis.de und den Plattformen einzelner Kooperationspartner*innen. In Schulen, Kitas und vielen öffentlichen Einrichtungen liegen Postkarten mit einem QR-Code aus, über den man ebenfalls zum Ferienprogramm gelangt. Weitere Informationen erteilt die Abteilung Familie und Soziales unter Telefonnummer 06831-443-450.
Der Kanusportverein lädt zum Paddeln für Kinder und Jugendliche auf der Saar. Foto: Archiv/Kanusportverein Saarlouis
„Lachyoga-Wanderung“
Im Rahmen der Reihe „Aktiv älter werden… Kurse und Veranstaltungen – auch für zukünftige Seniorinnen und Senioren“ bieten die Seniorenmoderatorin der Kreisstadt Saarlouis und die vhs Saarlouis freitags, den 22. März 2024, den 24. Mai und am Freitag, den 05. Juli 2024 von 15:00 – 17:00 Uhr einen neuen Kurs unter der Leitung von Petra Hammer an. Start ist an der Stadtgarten in Saarlouis.
Ein entspannendes Naturerlebnis der ganz besonderen Art! An bestimmten Stationen der Wanderung im Grünen werden in einer fröhlichen Gruppe die Vorteile des Lachyoga mit frischer Luft und Sonnenschein verbunden. Stress wird abgebaut, das Immunsystem gestärkt und eine positive Grundhaltung entwickelt. Auf diese Weise erhalten wir uns gesund und können den Alltag mit zunehmender Heiterkeit besser bewältigen.
Die Teilnahmegebühr beträgt 12,00 Euro ermäßigt 10,00 Euro
Anmeldung bei der vhs Saarlouis, Tel.: 06831 – 6 98 90 30 oder E-Mail: vhs@saarlouis.de
Mittagspausenführungen im Stadtarchiv Saarlouis
Das Angebot kurzer Führungen zur Mittagspause wird um weitere kulturelle Einrichtungen der Stadt Saarlouis erweitert. Den Auftakt hierzu macht am 6. März das Stadtarchiv Saarlouis.
Im Rahmen einer kurzen Einführung sollen die Bestände und Recherchemöglichkeiten im Stadtarchiv Saarlouis erläutert werden. Es wird ein Einblick in die Räumlichkeiten in der Kaserne VI gegeben und eine Auswahl an beispielhaften Archivalien vorgestellt.
In den nachfolgenden Veranstaltungen in der Reihe der „Mittagspausenführungen“ werden Spezialthemen behandelt, wie Quellen zur Ahnenforschung, Recherche in historischen Zeitungen etc. Die genaueren Inhalte werden jeweils vorher bekanntgegeben. Diese ersten Kurzführungen im Stadtarchiv richten sich insbesondere an Neulinge ohne Vorwissen im Archivbereich.
Treffpunkt: Stadtarchiv im 1. Obergeschoss des Städtischen Museums, Kaserne VI Mittwoch 6. März, 12:30 Uhr
Multiple Sklerose: DMSG trifft Basketball
„Es gibt immer Lösungen“, sagt Thomas Mathieu und lacht. In der Geschäftsstelle der Saarlouis Royals trifft er sich mit Bürgermeister Carsten Quirin und der Geschäftsführerin der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft (DMSG), Birgit Dewes, um auf ein besonderes Event am Rande des nächsten Spieltages hinzuweisen: „DMSG meets Basketball“ am Sonntag, 3. März beim Spiel der Saarlouis Royals gegen die Eigner Angels Nördlingen.
Das Event ist kein Zufall und dasselbe gilt auch für die Gegner auf dem Spielfeld: Mathieu ist Schatzmeister der Royals und selbst an MS erkrankt und auch die Eigner Angels haben mit Monika Stöcklein eine MS-Betroffene in ihrem Vorstand. Vor ein paar Jahren lernten sich beide kennen, als Mathieu seiner Kollegin zu einer Auszeichnung gratulierte, die sie vom DMSG-Bundesverband für ihr Engagement erhielt.
Daraus wurde mehr: Seit Jahren engagieren sich auch die Royals nicht nur sportlich, sondern auch sozial. Gemeinsam mit Nördlingen und der DMSG wurde dann das Projekt „DMSG meets Basketball“ ins Leben gerufen. Immer dann, wenn Saarlouis und Nördlingen aufeinandertreffen, werden die Spiele begleitet mit Informationen rund um Multiple Sklerose, bei dieser Partie nun bereits zum vierten Mal. Zudem gibt es auch einen Kaffee- und Kuchenverkauf, dessen Erlös dem DMSG-Landesverband zugute kommt.
„Wir wollen aufklären“, erklärt DMSG-Geschäftsführerin Dewes. Die Krankheit hat tausend Gesichter und auch versteckte Symptome – das ist häufig schwer nachvollziehbar für Menschen, die das nicht kennen.“ Und Mathieu ergänzt: „Außerdem wollen wir auch MS-Betroffene motivieren, das zum Anlass zu nehmen, um auch einmal in die Halle zu kommen – man darf sich nicht aufgeben!“
Auch sein eigenes ehrenamtliches Engagement sieht er als Motivation für andere: „Vieles kann ich vom Büro aus machen, aber auch darüber hinaus gibt es immer Lösungen.“
Bürgermeister Carsten Quirin unterstützt das Engagement des Basketball-Erstligisten: „Es ist beeindruckend zu sehen, was Menschen mit MS trotz ihrer Erkrankung leisten können.“ Die Aktion „DMSG meets Basketball“ stelle dafür ein wertvolles Forum dar, das nicht nur Betroffenen eine Hilfe sei, sondern das auch generell einen wichtigen Beitrag dazu leiste, über MS, seine Symptome und den Umgang mit der Krankheit zu informieren.
Das Spiel der Royals beginnt am Sonntag um 16 Uhr in der Stadtgartenhalle Saarlouis. Das DMSG-Cafe öffnet bereits eine Stunde vorher im VIP-Raum der Stadtgartenhalle.

Offener Seniorentreff Saarlouis lädt zum
Osterfrühlingsfest mit Brunch ein
Zu einem Osterfrühlingsfest mit leckeren Frühstück, Vorträgen und gemeinsamen Singen lädt das Team des offenen Seniorentreffs Saarlouis am Montag, den 18. März 2024 um 10.00 Uhr ein.
Eine Gruppe von Seniorinnen und Senioren aus allen Stadtteilen trifft sich hier immer montags von 10 bis 12 Uhr, außer an Feiertagen. Neue Besucherinnen und Besucher sind natürlich recht herzlich willkommen.
Feiern Sie mit und seien Sie recht herzlichst ins „Esther-Bejarano Haus“, Holtzendorffer Str. 2 in Saarlouis eingeladen. Gemeinsames Singen, gemütliches Zusammensein, fröhliches Miteinander garniert mit einem leckeren Frühstück sind garantiert. Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden um eine Spende gebeten.
Für die musikalische Umrahmung sorgt Manfred Wey.
Der Treff fällt an den beiden darauffolgenden Montage (25. März, 01. April) wegen den Osterferien aus.
Der Offenen Seniorentreff trifft sich dann am 08. April von 10.00 – 12.00 Uhr erstmals wieder.
Yoga-Workshop für junge Frauen in Saarlouis
„Yoga on – Stress off“ geht in die nächste Runde
Am Samstag, 9. März von 14 bis 17 Uhr findet im Esther-Bejarano-Haus Saarlouis, Holtzendorffer Str. 2, ein Yoga-Workshop unter dem Motto „Yoga und Düfte“ statt. Eingeladen sind junge Frauen zwischen 11 und 14 Jahren.
In unserer hektischen Zeit sind auch immer mehr junge Menschen von Stress geplagt und suchen einen Ausgleich. Dabei kann Yoga ein guter Wegbegleiter sein. Die alte indische Lebensphilosophie ist ein ganzheitliches Übungssystem, das dabei hilft, Körper, Geist und Seele ins Gleichgewicht zu bringen. Julia Trabant, Inside-Yogalehrerin, Life-Coach und Inhaberin von „Yoga Youle“ hat gemeinsam mit Anette Plewka, Fachkraft der kommunalen Jugendhilfe der Kreisstadt Saarlouis einen spezielles Übungsprogramm für junge Frauen entwickelt. Nach dem erfolgreichen Start im vergangenen Jahr gibt es am 9. März einen weiteren Workshop unter dem Motto „Yoga und Düfte“. Er richtet sich an Mädchen zwischen 11und 14 Jahren. Julia Trabant wird gemeinsam mit den Teilnehmerinnen Handlungsstrategien im Umgang mit Stress erarbeiten und gemeinsam Yoga praktizieren. Im Anschluss wird Anke Barbar von Barbar Naturkosmetik mit den jungen Frauen Naturseifen herstellen und erläutern, wie Düfte gezielt zur Stressreduktion eingesetzt werden können. Es erwartet die Jugendlichen ein abwechslungsreicher Nachmittag. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Es finden noch drei weitere Workshops mit unterschiedlichen Schwerpunkten im Laufe des Jahres statt.
Die Veranstaltung ist eine Kooperation zwischen dem Jugendbüro YOU der Kreisstadt Saarlouis, der Katholischen Familienbildungsstätte, der städtischen Frauenbeauftragten, dem Verein Prävention und Gesundheit im Saarland (PuGIS e.V.), Yoga Youle und Barbar Naturkosmetik. Anmeldungen über die Homepage der Katholischen Familienbildungsstätte Saarlouis www.fbs-saarlouis.de

Schauspiel „Die Reise der Verlorenen“ im Theater am Ring
Am Dienstag, 12. März 2024 um 20 Uhr präsentiert das Theater am Ring das Schauspiel „Die Reise der Verlorenen“ von Daniel Kehlmann.
Frühjahr 1939. Die St. Louis verlässt Hamburg. Ihr Ziel ist Havanna. An Bord sind über 900 deutsche Juden auf der Flucht vor dem Nazi-Terror. Menschen fliehen vor Hass und Verfolgung. Lassen alles hinter sich. Ihr Weg? Ungewiss! Ihre Hoffnung? Ein Leben in Würde und Freiheit! Leider wird diese Hoffnung enttäuscht, denn der kubanische Präsident verbietet die Einreise. Was nun folgt ist eine endlos scheinende Reise auf der Suche nach einem sicheren Hafen.
Niemand auf der Welt will die jüdischen Flüchtlinge haben. Die St. Lous wird nach Hamburg zurückbeordert. Erst als Kapitän Schröder wider seine Kapitänsehre erwägt, das Schiff vor Sussex auf Grund laufen zu lassen, kommt Hilfe: Einige Länder nehmen eine bestimmte Quote von Juden auf. Doch über diese Länder bricht der Krieg herein. Die Reise der Verlorenen geht weiter. Die Irrfahrt der St. Louis ist historisch verbürgt.
Daniel Kehlmann bringt in dem an das Buch „Voyage oft he damned“ angelehnten Theaterstück die Handlung in zeitübergreifender Fiktion auf die Bühne. Dabei erwähnt er die aktuellen Fluchtdramen mit keiner Silbe. Dennoch hat man als Zuschauer auch diese Bilder permanent vor Augen. Im Bewusstsein des Ausgangs wird die ganze Geschichte erzählt. Die Figuren treten aus dem Dialog, reflektieren ihren Charakter und verraten ihre Gedanken. Sie spielen mit dem Wissen um ihr Ende. Für die meisten ist es ein Schreckliches.
Aufgeführt wird das Gastspiel durch das Altonaer Theater Hamburg
Tickets erhalten Sie im Vorverkauf an allen bekannten Ticket-Regional VVK-Stellen, sowie online unterwww.ticket-regional.de. Einlass ist um 19.00 Uhr, Beginn um 20.00 Uhr.

Osterbastel-Aktion für Senioren
Osterferienaktion – Kinder basteln für Senior*innen Saarlouis. Das Bündnis „Faire Stadt Saarlouis“ veranstaltet mit fünf BündnisPartner*innen eine Oster-Bastel-Aktion zugunsten der Senioreneinrichtungen in Saarlouis. Das Fachgeschäft für fairen Handel „La Tienda“, die Diakonie Saar, das Tageszentrum „Villa Vivendi“ des Vereins für Sozialpsychiatrie und die Katholische Familienbildungsstätte veranstalten in Zusammenarbeit mit der städtischen Abteilung Familie und Soziales, unter dem Dach des Bündnisses „Faire Stadt Saarlouis“, eine gemeinsame Osterferienaktion. Eingeladen sind insbesondere Kinder, die Spaß am Basteln haben. Die Familienbildungsstätte hat auf ihrer Internetseite https://www.fbssaarlouis.de/ferienprogramm/ verschiedene Anleitungen zum Ausdrucken und Ausmalen bereitgestellt. Die Kinder können ihrer Fantasie gern freien Lauf lassen und zusätzlich eigene Oster-Bastelideen umsetzen. Denkbar wäre auch eine Gemeinschaftsarbeit von mehreren Kindern, z.B. eine Collage oder selbst gestaltete Osterkarten, bunt bemalte Eier aus verschiedenen Materialien oder Baumanhänger aus Pappe oder Ton, die man an einen Osterstrauß oder an einer Hecke im Garten der Einrichtung anbringen kann. Die kreativen Werke sollen den Senior*innen in den drei Einrichtungen in der Bahnhofsallee, der Lisdorfer Straße und im Prälat-Subtil-Ring die Osterzeit verschönern. Gern können die Kinder ihre Basteleien mit Grüßen und Glückwünschen ergänzen oder auch Briefe beifügen. Die fertige Bastelei bzw. Briefe und Osterkarten kann man bis einschließlich 16. März im Fachgeschäft für fairen Handel, „La Tienda“, Weißkreuzstraße 10, Saarlouis während den üblichen Öffnungszeiten, Montag bis Freitag, von 10 bis 18 Uhr und Samstag, von 10-16 Uhr abgeben. La Tienda hält für jede/n Teilnehmer*in ein kleines Dankeschön bereit. Die Koordinationsstelle „Sozialräumliche Unterstützungsangebote“ sorgen mit Unterstützung der Mitarbeiter*innen des Sozialkaufhauses für den sicheren Transport der Bastelware in die Senioreneinrichtungen. Text: Sabine Schmitt Bildtext: Viele Kinder beteiligten sich im letzten Jahr an der Oster-Bastel-Aktion mit farbenfrohen Anhängern, Grußkarten und Bildern. Foto: Archiv/Tatyana Morozo
„Mädelsabend“ der Stadtbibliothek Saarlouis und der Buchhandlung Bock & Seip
Dieses Jahr gibt es wieder eine Buchpremiere. Nicole Wellemin liest aus ihrem Roman „Späte Ernte, der dieser Tage frisch in den Buchhandel kommt.
Der „Mädelsabend“ ist eine Veranstaltung nur für Frauen im Rahmen einer Kooperation der Stadtbibliothek Saarlouis und der Buchhandlung Bock & Seip.
Im letztens Jahr entführte der „Mädelsabend“ die Zuhörerinnen in die Toskana. Auch in diesem Jahr geht es wieder nach Italien, aber in eine ganz andere Region. Nicole Wellemins Roman „Späte Ernte“ entführt die Leserinnen nach Südtirol, ins Land der Äpfel. Seit über hundert Jahren bauen Bauern in Südtirol Äpfel an. Jeder zweite Apfel Italiens und jeder zehnte Europas wächst hier.
Im Jahr 1943 träumt die junge Südtirolerin Lene von einer glücklichen Zukunft auf dem Hof ihrer großen Liebe Elias. Wie hart das Schicksal ist, das in der rauen Bergwelt auf sie wartet, ahnt sie nicht. Viele Jahrzehnte später baut ihre Enkelin Anna in ebendieser kargen Landschaft mit viel Hingabe alte Apfelsorten an. Als sie die Mittfünfzigerin Lis kennenlernt, die eine schwere Schuld trägt, gewährt Anna ihr Unterschlupf auf dem Hof. Ein ganzes Jahr verbringen die Frauen gemeinsam im Einklang mit der Natur. Mit ihrer behutsamen Art ermöglicht Anna Lis, sich zu öffnen und zu heilen. Denn auch sie kennt die Last von fremder Schuld und den Schaden, den das Schweigen anrichten kann.
Die Autorin Nicole Wellemin wurde für ihren Roman „Späte Ernte“ durch die Geschichte eines Südtirolers, der auf über 1.000 Höhenmetern gegen alle Widerstände sortenreine Apfelsäfte für die Hochgastronomie keltert inspiriert.
Die Landschaft kannte sie noch aus dem Familienurlaub als Kind. Mit Sicherheit werden auch viele der Zuhörerinnen am Mädelsabend ähnliche Kindheitserinnerungen an Südtirol oder vielleichte die heimische Apfelernte mit ihr teilen.
Schon damals wirkten die Dolomiten auf sie wie die Grenze zwischen einem unsichtbaren Hier und Dort. „Aus all den Bruchstücken in ihrem Kopf entstand dann die Idee zu einer Geschichte: „Über Dinge, die nicht gesagt werden können, die aber doch die Macht haben, Menschen für immer zu entzweien, über den Anbau besonderer Äpfel und eine Schuld, der jede Generation etwas hinzufügt.“
Diese Idee wurde schließlich zu ihrem Roman „Späte Ernte“
Aus diesem einfühlsamen Werk über die heilende Kraft der Natur und die Befreiung von einer vererbten Schuld wird sie zum ersten Mal, Erscheinungstermin für den Roman ist Ende Februar, in Saarlouis am Mittwoch, 06. März 2024 um 19 Uhr in der Stadtbibliothek Saarlouis lesen.
Bei der Buchpremiere mit Nicole Wellemin im Rahmen des „Mädelsabend“ der Stadtbibliothek Saarlouis und der Buchhandlung Bock & Seip gibt es traditionell einen Sekt, passend zum Thema steht dieses Jahr auch Apfelsaft als eine alkoholfreie Alternative zur Verfügung.
Im Anschluss an das Programm besteht die Möglichkeit, die Bücher käuflich beim Büchertisch der Buchhandlung Bock & Seip zu erwerben und sich von der Autorin persönlich signieren zu lassen.
Der „Mädelsabend“ ist eine Veranstaltung nur für Frauen im Rahmen einer Kooperation der Stadtbibliothek Saarlouis und der Buchhandlung Bock & Seip. Der „Mädelsabend 2024“ findet am 06. März 2024 um 19:00 Uhr in den Räumen der Stadtbibliothek im Theater am Ring in Saarlouis statt. Männer bleiben, wie der Titel schon verrät, an diesem Abend leider außen vor, die Frauen bleiben unter sich.
Der Eintrittspreis beträgt 15 € (ermäßigt 12 €).
Die Karten gibt es bei der Buchhandlung Bock & Seip Saarlouis (Großer Markt 2 / 66740 Saarlouis / Tel.:06831 / 5007625). Wer kommen will, sollte sich aber beeilen, da die Karten für den „Mädelsabend“ heißbegehrt sind.
„Erste-Hilfe-Kurs für Senioren“
Im Rahmen der Reihe „Aktiv älter werden… Kurse und Veranstaltungen – auch für zukünftige Seniorinnen und Senioren“ bieten die Seniorenmoderatorin der Kreisstadt Saarlouis und die vhs Saarlouis e.V. am Dienstag, den 12. März 2024 von 8.30- 13.00 Uhr einen Kurs unter der Leitung von Barbara Hoen, Malteser Hilfsdienst Roden e.V. in den Räumlichkeiten des Malteser Hilfsdienstes Roden e.V. in der Donatusstr. 38 in Roden an.
Im Notfall zählt jede Minute. Hinfallen, Kreislauf- oder Herzprobleme – schnelles Handeln rettet Leben. Barbara Hoen zeigt in diesem Kurs Senioren, wie man anderen Senioren in kritischen Situationen helfen kann, denn für Erste Hilfe ist man nie zu alt. Dabei geht es um den richtigen Notruf, Eigenschutz und Hilfe bei Stürzen.
Auch das richtige Handeln bei Schlaganfall und Herzinfarkt wird erklärt. Ruhe bewahren und zügig handeln ist dann wichtig. Nach dem Kurs ist das Café des Donatuszentrums (Schulstr. 7) geöffnet.
Teilnahmegebühr: 25,00 €, ermäßigt 20,00 €
Anmeldung bei der vhs Saarlouis, Tel.: 06831 – 6 98 90 30 oder E-Mail: vhs@saarlouis.de
Vortrag zur Sonderausstellung „Faszination Festungsbaukunst“
Vortrag zur Sonderausstellung „Faszination Festungsbaukunst“
Donnerstag, den 07.03.2024
18:00 Uhr
Städtisches Museum Saarlouis
Jean-Marie Balliet:
„Faszination Festungsbaukunst“… hinter die Kulissen!
Die Fotografie hat wenig mit den Dingen zu tun, die man sieht, und viel damit, wie man sie sieht (Elliot Erwitt).
Die Fotoausstellung „Faszination Festungsbaukunst“ zeigt fotografische Eindrücke von Wehr- und Festungsanlagen, die unter Aspekten der Festungsforschung und der Geschichtswissenschaft entstanden. Sie versuchen zugleich, den forschenden Blick mit einer ästhetischen Betrachtung der historischen Bauwerke zusammenzufügen.
In seinem Vortrag wird der Fotograf Jean-Marie Balliet seine Motivation und seine Ansätze erläutern, wie er versucht beide Blickwinkel, des Forschers und des Fotografen zu vereinen. Balliet wird zudem einen Blick hinter die Kulissen ermöglichen, in dem er Aufnahmematerialien und -techniken erläutert oder auf die Bedingungen und Begegnungen vor Ort eingeht.
Ergänzt wird der Vortrag durch einen Gang durch die Ausstellung, bei dem der Fotograf weitere Erläuterungen zu den ausgestellten Fotografien geben wird.
„Heaven can wait – Wir leben jetzt“ wird in der Saarlouiser Senioren (50+) – Film – Mittwochsreihe gezeigt
Die Seniorenmoderatorin der Kreisstadt Saarlouis bietet in Kooperation mit dem Kino „My movie World“ Saarlouis wieder einen neuen Film an. Die Vorführung findet am Mittwoch, den 06. März um 17.00 Uhr statt. Der Eintritt beträgt 6,00 Euro.
„In HEAVEN CAN WAIT – WIR LEBEN JETZT entdecken wir das Herz des Hamburger Chores, in dem alle Mitglieder mindestens 70 Jahre alt sind und das unbeschreibliche Gefühl der Freiheit erfahren, dass nur das Singen bieten kann.“
Nähere Informationen erteilt das Kino “Capitol Movie World” unter Telefon: 06831/ 2345 und die Seniorenmoderatorin der Kreisstadt Saarlouis, Birgit Cramaro, Telefon: 06831/443-383, Telefax: 06831/443-410, Email: cramaro@saarlouis.de.
Anlässlich des Weltfrauentages – der Film Wunderschön und Elisabeth Brück live im Kino Bous
Das Frauennetzwerk und die Frauenbeauftragten im Landkreis Saarlouis laden am Mittwoch, dem 6. März 2024 um 19.00 Uhr zu einem außergewöhnlichen Kinoabend ins Thalia Lichtspiele Bous ein.
Als besonderes Highlight für diesen Abend konnten wir Elisabeth Brück, Film- und Theaterschauspielerin, unsere saarländische Tatort Kommissarin, Autorin, Regisseurin und Coach gewinnen. Elisabeth Brück wird vor dem Film mit einem spannenden Impulsvortrag zum Nachdenken und Diskutieren anregen. Lassen Sie sich von dieser faszinierenden Frau begeistern.
Danach zeigen wir den mehrfach ausgezeichneten Film Wunderschön.
Wunderschön ist ein Film der deutschen Regisseurin und Filmschauspielerin Karoline Herfurth. Der Film zeigt mit Humor und Sensibilität fünf Frauen im Spannungsfeld zwischen angekratztem Selbstbild und vermeintlich notwendiger Selbstoptimierung. Die Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW) stuft den Film als „besonders wertvoll“ ein.
Eintritt 6 €; Kartenreservierung unter www.kino-bous.de
Thalia Lichtspiele Bous, Saarbrücker Straße 91 in Bous.
Wir freuen uns auf einen tollen Abend mit vielen guten Impulsen.
Fotografin
Maria Schütz
Bildtext Elisabeth Brück „Wir entstauben unsere Flügel und fliegen los“
Alfred Gulden zum 80.: Stadt Saarlouis feiert ihren Ehrenbürger
Rhythmische Schläge mit einer locker zur Faust geballten Hand: So sitzt Alfred Gulden im Festsaal des Theaters am Ring und folgt konzentriert den Jazz-Klängen, die sein langjähriger Wegbegleiter Christof Thewes und seine Formation Phase Vier am anderen Ende der Bühne zum Besten geben. Es ist mehr als nur Begleitmusik an diesem Vormittag, es ist das Ergebnis ihres gemeinsamen künstlerischen Schaffens, die Silvertower-Songs. Und damit: Eine Facette der vielfältigen kreativen Ausdrucksformen Alfred Guldens. Gulden, der Filmemacher und Schriftsteller, Musiker und Dramatiker. Ein Kind der Stadt Saarlouis und auch ihr Ehrenbürger. Um seinen 80. Geburtstag angemessen zu feiern, luden Stadt und Stadtrat zur Matinée, die mehr als nur eine Feier war. Sie war Rückblick und Ausblick zugleich, aber vor allem auch ein Einblick in einige jene Facetten seiner Kunst – sie umfasste Musik, Lesungen von Auszügen verschiedener Werke sowie drei bislang unveröffentlichte Filmgedichte aus seiner 52 Wochen angelegten Reihe „Die Schnecken nach Metz treiben.“
In seiner Ansprache würdigte OB Peter Demmer das Schaffen Alfred Guldens sowie seine besondere Beziehung zu seiner Heimatstadt Saarlouis. Gulden sei ihr literarischer Chronist, ihr Stadtschreiber. „Er hat sie zu Bewohnerinnen und Bewohnern eines literarischen Ortes gemacht. Denn das ist unsere Stadt durch Alfred Guldens Werk geworden.“
Geboren wurde Alfred Gulden im Januar 1944, während des Krieges, aufgewachsen in einer zerstörten Stadt. „Das prägt einen Menschen“, sagte Demmer. „Aufzuwachsen in einer Welt, deren Zerbrechlichkeit zu sehen und zu spüren ist, das wirkt lange nach.
Alfred Guldens kritische Sicht von Geschichte und die Sorge um den Menschen, der immer auch Opfer von großer Geschichte wird, kommen hierher.“
Eine wesentliche Rolle spielt dabei die Heimat. „Heimat ist für Alfred Gulden ein Ort der Versöhnung, Menschlichkeit und Toleranz“, erklärte Demmer. „Kein Ort der Abschottung und Ausgrenzung. Dort spielen seine Geschichten und Romane.“ Und diese Heimat, betonte der Jubilar persönlich, die müsse man auch mit sich tragen: „Das Nest ist im Kopf, die Heimat muss man sich schaffen“, sagte Gulden. Das beginne mit dem Blick nach innen: „Wer in sich nichts sieht, wird auch außerhalb nichts sehen, wer in seinem Winkel nichts sieht, der wird auch in der Welt nichts sehen.“
Auch die Sprache spielt dabei eine entscheidende Rolle – genauer: die Mundart als die ‚eigentliche‘ Muttersprache. Bereits 1975 erschien Guldens erster Gedichtband in Mundart. Es war eine gesellschaftliche Zeit, die Sprache kritisch betrachtete. „Auch die Sprache der Herkunft musste umgekrempelt werden“, sagte der Autor im Dialog mit Kulturamtsleiterin Julia Hennings, die den Vormittag moderierte. „Dabei ging es nicht um rückwärtsgewandte Vergoldung, gegen solche Tendenzen haben wir angekämpft.“
Noch immer blüht in dem Tausendsassa die Leidenschaft, das zeigten nicht nur sein beherztes Eintauchen in die Silvertower Songs und die Uraufführung von drei Filmgedichten. die er zusammen mit Christian Schu und Bernd Heinrich inszeniert. Es ist auch die Arbeit an seinem Werkbuch zur Leidinger Hochzeit, „Die Leidinger Brautmesse“. Für dieses Projekt machte ihm der Saarlouiser Stadtrat ein Geburtstagsgeschenk, das OB Demmer an diesem Tag überreichte: 5.000 Euro zur Förderung seines Buchprojektes, das zugleich, wie könnte es anders sein, mit Hilfe dieser Zuwendung von einem neuen Filmprojekt begleitet werden wird.
Bildtexte:



Ausstellung-Gegen Rassismus im Alltag in SLS
Gegen Rassismus im Alltag
„Was ihr nicht seht!“ ist der Titel einer Ausstellung von Dominik Lucha, die am Sonntag, 25. Februar um 14 Uhr mit einer Podiumsdiskussion in der Villa Vivendi, Kaiser-Wilhelm-Str. 14, Saarlouis eröffnet wird.
„In der Vorstellungsrunde in der Klasse wurde ich mit den Worten -und wo putzt deine Mutter- von der Klassenlehrerin begrüßt. Ich war damals 11“ steht auf einem der Bilder, die in der Ausstellung in der Villa Vivendi zu sehen sind. Darunter steht „Tirol, Mutter, weiß, deutsch-Vater, schwarz, Ghana“. Mit diesen ausgestellten Bildern, die in Form dialogischer Instagram-Posts verfasst sind, will Dominikk Lucha ein Licht auf das für viele unsichtbare Problem des Alltagsrassismus werfen und dazu anregen, sich damit auseinanderzusetzen.
Die Villa Vivendi, Tageszentrum des Vereins für Sozialpsychiatrie, veranstaltet in Kooperation mit dem Verein Kommkultur eine Ausstellung zum Thema Rassismus im Alltag. Die Ausstellung „Was ihr nicht seht!“ lädt dazu ein, das sichtbar zu machen, was oft „ungesehen“ bleiben. Mit seinem Projekt will Dominik Lucha gemeinsam mit hunderten People of Color in Deutschland den Fokus auf das Thema Alltagsrassismus zu setzen, mit dem sie alltäglich konfrontiert sind. Das Projekt wurde im Juni 2020, nach der Ermordung George Floyds und den BlackLivesMatter-Protesten ins Leben gerufen und bietet betroffenen Menschen auf Instagram eine Plattform, ihre Rassismus Erfahrungen zum Ausdruck zu bringen und in Austausch zu treten. Nicht von Rassismus betroffene Menschen wiederum sollen für diverse Aussagen sensibilisiert werden und lernen, ihr Handeln und ihre Kommunikation antirassistisch zu reflektieren.
„Was wir erlebt haben, wissen viele sicher nicht, weil man es nicht sieht. Daher der Name „Was ihr nicht seht!“ Ich will mit dem Projekt Menschen zum Nach- und Umdenken bringen. Ich hoffe, dass weiße Menschen verstehen und hoffentlich gemeinsam mit uns für eine antirassistische Zukunft kämpfen.“, so Dominik Lucha. „Wir freuen uns darauf, dieses Projekt in einer zweiwöchigen Ausstellung präsentieren zu dürfen und laden dazu ein, die eigene Rolle bzw. Haltung zu überdenken und aktiv für Veränderung einzustehen“, so Sedan Altinbas, Leiterin des Tageszentrums Villa Vivendi und Justin Hayo, Geschäftsführer Kommkultur.
Die Bilder findet man auf der Internetseite https://wasihrnichtseht.de, auf Instagram www.instagram.com/wasihrnichtseht/ und natürlich in der Ausstellung, die vom 25. Februar bis 3. März in der Villa Vivendi zu sehen sind. Die Öffnungszeiten der Ausstellung sind montags bis donnerstags von 9 bis 17 Uhr und freitags von 9 bis 15 Uhr.
Galette des Rois: „Ein reiches Jahr für die Deutsch-Französischen Beziehungen“
Nur eine Fève entfernt liegt das Glück der Königinnen und Könige versteckt: Je eine dieser kleinen Porzellanfiguren befindet sich in den traditionellen Marzipankuchen, die in Frankreich zur Galette des Rois gereicht werden. Wer sie in seinem Stück entdeckt, der wird für den Tag zum König gekrönt. Ein Brauch, den der ehemalige Honorarkonsul Michel Bouchon in Saarlouis einführte und den seine Tochter und Nachfolgerin Myriam Bouchon bis heute weiterführt.
Mit ihrem Empfang zur Galette bedanken sie sich bei Partnern und Akteuren des öffentlichen Lebens für die gute Zusammenarbeit und für die Verdienste zur Pflege und Förderung der Deutsch-Französischen Freundschaft. Dabei bietet der Empfang auch stets eine Gelegenheit zum Rückblick auf die Aktivitäten im zurückliegenden Jahr.
„2023 war ein besonders reiches Jahr für die deutsch-französischen Beziehungen mit allen Gedenkfeiern rund um den 60. Jahrestag des Elysée-Vertrages“, erinnerte Michel Bouchon, der seine Tochter Myriam beim Empfang vertrat. Zudem, erzählte er, bot sich dem Deutsch-Französischen Jugendwerk eine ganz große Bühne: So konnte dessen Generalsekretär die Arbeit der Organisation im Rahmen eines Vortrages über Jugend, Frieden und Sicherheit in der Generalversammlung der Vereinten Nationen vorstellen.
Mit Sorge blickte Bouchon indes auf die Entscheidung, die Zahl der Goethe-Institute in Frankreich zu reduzieren. Zugleich hob er die Bedeutung der Sprachkompetenz für die Menschen Nachbarstaaten hervor, denn: „Sprache ist ein wichtiges Instrument für die Stärkung des gegenseitigen Verständnisses!“ Ein Thema, mit dem sich auch die Deutsch-Französischen Parlamentarischen Versammlung beschäftigte.
OB Peter Demmer bedankte sich für die stets vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Agence Consulaire und betonte ihre Bedeutung für das deutsch-französische Miteinander in Saarlouis. Besonders lobte er das Projekt der Jungen Botschafter, die etwa mit kreativen Unterrichtseinheiten bereits bei den Jüngsten Begeisterung fürs Nachbarland entfachen.
Neben Vertretern aus Politik und Verwaltung, von Bundeswehr und Polizei, von Schulen und aus dem gesellschaftlichen Leben waren auch der französische Generalkonsul Sébastien Girard und Innenminister Reinhold Jost unter den Gästen des Empfangs.
Auch Minister Jost bedankte sich für die wichtige Arbeit des Konsulats und deren Wert für die deutsch-französischen Beziehungen vor Ort. Mit zwinkerndem Auge griffen alle Beteiligten dabei eine Vorjahresrede von Reinhold Jost wieder auf, in der er erklärte, dass Saarlouis ein Standort für die diesjährigen Olympischen Sommerspiele in Frankreich sein werde. Der Haken: Es war seine Dankesrede für den Saarlouiser Humorpreis zu Ehren des Erzlügners Michel Tonton. Der „Olympiastandort Saarlouis“ – in bester Tradition des Tontonpreises: nicht mehr, als eine Lüge. Für die Galette jedoch eine charmante Facette des grenzüberschreitenden Miteinanders: Geteilter Humor in freundschaftlicher Verbundenheit.
Bildtexte: Michel Bouchon, Honorarkonsul a.D., vertrat seine Tochter und Nachfolgerin in der Agence Consulaire, Myriam Bouchon, als Gastgeber beim traditionellen Empfang zur Galette des Rois. Seine französische Ansprache übersetzte die Junge Botschafterin Elisa Biewer. Fotos: Florian Wahlen
OB Peter Demmer betonte die Bedeutung der Agence Consulaire für Saarlouis und die deutsch-französischen Beziehungen.
Innenminister Reinhold Jost, Honorarkonsul a.D. Michel Bouchon und OB Peter Demmer mit einer Galette.
Zum Empfang waren Amts- und Würdenträger sowie Akteure des gesellschaftlichen Lebens geladen.
Kässchmieressen an Karfreitag in Wallerfangen-Düren
Premiere auf dem Flugplatz in Wallerfangen-Düren
Erstmals veranstaltet Sascha Gimler sein alljährliches, traditionelles „Kässchmieressen“ am Karfreitag, 29. März ab 10 Uhr, auf dem Flugplatz in Wallerfangen-Düren. „Die malerische Kulisse des Flugplatzes bietet die ideale Atmosphäre, um sich von den Köstlichkeiten der regionalen Küche verführen zu lassen“, erklärte Gimler. Am Karfreitag, 29. März um 10 Uhr geht’s los. Neben leckeren, frisch zubereiteten Broten mit Frischkäse und Kräutern erwartet die Besucher*innen auch eine reiche Auswahl an erfrischenden Getränken. Wem es Ende März draußen noch zu ungemütlich ist, kann es sich im beheizten Zelt gemütlich machen.
Freigetränk für Wanderer
Über den Wanderweg „Vaubansteig“ erreicht man das Gelände auch zu Fuß. Der Weg ist als mittelschwer ausgewiesen und rund 8 Kilometer lang. Jedem Wanderer, der zwischen 10 und 12 Uhr ankommt, spendiert der Veranstalter ein Bier oder ein alkoholfreies Getränk.
Zudem veranstaltet SG Kultur auf dem Flugplatzgelände von Donnerstag 22. August bis Samstag 24. August das „Airfield Rock 2024“. Auftakt der Konzertreihe bildet Alex Beyrodt and Friends feat. Thomas Blug am 22. August, gefolgt von BONFIRE am 23. August. Den Abschluss bildet „The Pink Floyd Project“ am 24. August. Es sind sowohl Einzeltickets, als auch Festivaltickets für alle drei Tage erhältlich in allen bekannten Vorverkaufsstellen von Ticket Regional und Eventim.
Weitere Informationen erteilt der Veranstalter SG Kultur Sascha Gimler unter Telefonnummer: 0170 315 3437.

„Monsieur Blake zu Diensten“ wird in der Saarlouiser Senioren (50+) – Film – Mittwochsreihe gezeigt
Die Seniorenmoderatorin der Kreisstadt Saarlouis bietet in Kooperation mit dem Kino
„My movie World“ Saarlouis wieder einen neuen Film an. Die Vorführung findet am Mittwoch, den 07. Februar um 17.00 Uhr statt. Der Eintritt beträgt 6,00 Euro.
„Nach dem Tod seiner Frau verliert Andrew Blake das Interesse an allem. Trotzdem kehrt er auf das französische Anwesen zurück, wo er seine Frau kennengelernt hat. Doch seine Reise in die Vergangenheit wird anders als erwartet: Er wird fälschlicherweise als Butler auf Probe angestellt und muss sein Leben von Grund auf neu beginnen.“
Darsteller: John Malkovich, Fanny Ardant, Emilie Dequenne
Nähere Informationen erteilt das Kino “Capitol Movie World” unter Telefon: 06831/ 2345 und die Seniorenmoderatorin der Kreisstadt Saarlouis, Birgit Cramaro, Telefon: 06831/443-383, Telefax: 06831/443-410, Email: cramaro@saarlouis.de.
25 Jahre „Aktiv älter werden“!
Die Kurse und Veranstaltungen auch für zukünftige Seniorinnen und Senioren starten mit einem gewohnt abwechslungsreichen Programm in das erste Halbjahr des Jubiläumsjahres.
In dieser Woche wurde im Saarlouiser Rathaus die neue Broschüre des Programmes „Aktiv älter werden“ vorgestellt. Die Seniorenmoderatorin der Kreisstadt Saarlouis bietet mit der Vhs, der Frauenbeauftragten des Landkreises und der Kath. Familienbildungsstätte Saarlouis e.V. Kurse sowie Veranstaltungen an, die die Bedürfnisse älterer Menschen berücksichtigen. Angehörige und interessierte Bürgerinnen und Bürger sind auch zu diesen Vorträgen herzlich willkommen.
Die Kooperation der beiden Bildungsträgern, der Senioren- und Frauenbeauftragten hat sich in der Vergangenheit bestens bewährt. Sie besteht nun bereits 25 Jahren und zeichnet sich durch die verlässliche Zusammenarbeit der Träger aus. „In den letzten Jahren wurde deutlich, dass die Themen rund ums „Älter werden“ nicht nur ältere Menschen interessieren, sondern auch von jüngeren Menschen und Angehörigen nachgefragt werden.“, berichtet Seniorenmoderatorin Birgit Cramaro. Dies sei von Anfang an ein wichtiges Anliegen der Kooperationspartner gewesen, denn das Thema „Älter werden“ sollte nicht ausschließlich älteren Menschen angeboten werden. Diese Veranstaltungsreihe steht auch dafür, das Verständnis der Generationen zu fördern.
Die Broschüre weist auf fünfzehn verschiedene Informationsveranstaltungen und Kurse mit medizinischen, bewegungs-, künstlerisch-, geschichtlichen und ernährungsorientierten Aspekten hin.
Der Bürgermeister der Kreisstadt Saarlouis, Carsten Quirin, hob im Besonderen das Engagement des Organisationsteams hervor, das seit nun 25 Jahren schon gemeinsam ein Programm zusammenstellt, das immer sowohl neue als auch altbewährte Kurse und Veranstaltungen für die Interessierten bereithält und bedankte sich auch bei allen Referentinnen und Referenten, die den Termin im Rathaus in Saarlouis wahrgenommen hatten.
Die neue Broschüre „Aktiv älter werden …“ wurde bereits an verschiedenen Institutionen und Ansprechpartner der Saarlouiser Seniorenarbeit versendet. Falls Interesse an der Broschüre besteht, so wenden Sie sich bitte an die Seniorenmoderatorin der Kreisstadt Saarlouis, Birgit Cramaro, Telefon: 06831/443-383, Telefax: 06831/443-410, Email: cramaro@saarlouis.de.
Es besteht auch die Möglichkeit, die Broschüre auf der Website der Stadt Saarlouis herunterzuladen.


The PINK FLOYD Project kommt nach Losheim
Atmosphärische Klänge im Losheimer Saalbau
Am Samstag, 9. März um 20 Uhr gastiert „The PINK FLOYD Project“ in Losheim am See. Im Saalbau in der Weißkirchener Str. 9 präsentieren sie mit ihrer „Dark side of the moon“-Tour eine beeindruckende Live-Performance.
Rund 50 Jahre ist es her, dass „Pink Floyd“ mit „Dark side of the moon“ eines der erfolgreichsten Alben aller Zeiten vorstellte. Die aus St. Wendel stammende Formation „The PINK FLOYD Project“ um Sänger Frank Altpeter orientiert sich in ihrer Show an diesem Album und bringt dem Publikum die Songs des Erfolgsalbums in einer einzigartigen Live-Performance näher. Ein Hauch jener guten alten Zeit, als die britische Kult-Band „Pink Floyd“ die Rockmusik revolutionierte, liegt bei der Elevator-Session in Losheim am See in der Luft. Wie kaum eine zweite Pink Floyd Tribute Band versteht es „The PINK FLOYD Project“ seit über 16 Jahren das Publikum mit einer Authentizität und Kraft zu begeistern, die ihres Gleichen sucht. Vergleiche mit den Giganten der Tribute-Szene aus England oder Australien braucht die Gruppe aus St. Wendel wahrlich nicht zu scheuen. Besonderes Augenmerk legt „The PINK FLOYD Project“ auf den atemberaubenden Cinemascope Sound der britischen Rockgiganten, wovon man sich bei der dreistündigen Elevator-Session an diesem Abend selbst überzeugen kann. Die Ähnlichkeit zum Original ist verblüffend und wird immer wieder von den Fans gefeiert. Mehr als 10 Millionen Klicks bei YouTube belegen dies ebenso eindrucksvoll. „The PINK FLOYD Project“ verursachen dank der musikalischen Klasse der Bandmitglieder und einem gut ausgesteuerten Sound mit den sphärischen, atmosphärisch dichten Songs von „Shine on you crazy diamond“ bis hin zu „Hey you“ genau jene starken emotionalen Effekte im Nervensystem, für die das Original berühmt war. Neben dem kompletten Album „Dark side of the moon“ gibt es natürlich auch zahlreiche Highlights aus den übrigen Erfolgsalben von „Pink Floyd“ zu hören. Ein Muss für alle „Pink Floyd“ Fans.
Tickets gibt es unter www.ticket-regional.de und www.eventim.de sowie in deren Vorverkaufsstellen. Einlass ab 19 Uhr. Weitere Informationen erteilt der Veranstalter SG Kultur, Sascha Gimler unter Tel.: 0170 315 3437.

Foto: Uwe Sicks
Glatteis: Müllabfuhr in Saarlouis eingestellt
Aufgrund der extremen Glätte musste der Neue Betriebshof Saarlouis am heutigen Mittwoch die Müllabfuhr aus Sicherheitsgründen komplett einstellen. Anlieger der betroffenen Abfuhrgebiete werden gebeten, die Müllgefäße draußen stehen zu lassen. Sobald es witterungsbedingt wieder möglich ist, werden die entsprechenden Routen nachgefahren.
Glatteiswarnung: Saarlouiser Rathaus und Außenstellen, städtische Kitas und Aqualouis und Wertstoffzentrum morgen geschlossen
Aufgrund der amtlichen Unwetterwarnung vor extremem Glatteis sind das Saarlouiser Rathaus sowie seine Außenstellen am Mittwoch, 17. Januar, für den Publikumsverkehr geschlossen. Ebenso bleiben die Kitas in Trägerschaft der Kreisstadt Saarlouis geschlossen, weil nach aktueller Einschätzung der Lage keine vertragsgemäße Betreuung der Kinder sichergestellt werden kann. Ebenfalls nicht in Betrieb sind an diesem Tag das Hallenbad Aqualouis und die Sauna sowie das EVS-Wertstoffzentrum in der Fasanenallee.
Der Winter- und Streudienst des Neuen Betriebshofes Saarlouis (NBS) beginnt seinen Dienst bereits in den frühen Morgenstunden. Aufgrund der zurzeit noch unvorhersehbaren Wetterlage wird jedoch generell von vermeidbaren Fahrten abgeraten.
Rückblick auf anspruchsvolle Jahre: OB Peter Demmer lud zum Neujahrsempfang der Kreisstadt Saarlouis
Nachdem die Neujahrsempfänge der vergangenen Jahre pandemiebedingt auf digitale Formate auswichen, lud OB Peter Demmer nun erstmals wieder zum Neujahrsempfang der Stadt Saarlouis – ein besonderer, war es doch zugleich auch der letzte, den er als amtierender Verwaltungschef veranstaltete. Das nahm Demmer zum Anlass zum Rückblick auf eine bewegte Amtszeit, die von wichtigen Momenten der Stadtentwicklung, aber auch von zahlreichen Krisenthemen geprägt gewesen ist.
Krisen gab es in den vergangenen sieben Jahren zuhauf: Von Corona über Inflation bis zum Dauerthema Klimakrise, aber auch die „Ministahlkrise“ bei Dillinger, die große Ungewissheit für die Ford-Beschäftigten oder auch die nach 2015 durch den Ukrainekrieg wieder aufgeflammte Flüchtlingsproblematik. „Teilweise sprechen mir die Menschen ihr Mitleid für meine Amtszeit mit all ihren Krisen aus“, sagte der Verwaltungschef in seiner Rede. Doch: „Ich sehe das anders! Ich betrachte es als anspruchsvolle Zeit, in der es weniger galt Leuchttürme zu bauen, sondern vielmehr, die Stadt gut durch die ganzen Krisen zu bringen und sie für die Zukunft danach entsprechend aufzustellen.“
Ein wesentliches Instrument dazu liefere etwa der neue Flächennutzungsplan, der nunmehr den Entwicklungen von fast vier Jahrzehnten Rechnung trage und für künftige Entwicklungen Maßstäbe setze. Es ging aber auch um ein Thema, das dem Verwaltungschef schon vor seinem Amtsantritt am Herzen gelegen hatte – die Stadtteile
und darum, dass die Bedürfnisse der Menschen vor Ort, „auch Geld kosten“. Deshalb habe es der Stadt in die Karten gespielt, dass das Land ein Förderprogramm für die Dorfentwicklung aufgelegt habe. Nachdem man in Roden und Fraulautern bereits im Städtebauförderungsprogramm „Sozialer Zusammenhalt“ effizient arbeite, werde nun ein gemeinsames Dorfentwicklungskonzept für die vier Stadtteile links der Saar erarbeitet.
Ebenfalls wichtig: Mobilität und Verkehr. „Um strategisch und zielgerichtet für die Zukunft zu planen und um dabei explizit auch den Radverkehr zu fördern, haben wir das Radverkehrskonzept sowie das Mobilitätskonzept auf den Weg gebracht.“ Während der OB den Lückenschluss der B51neu an Roden vorbei und die damit ermöglichte Verkehrsberuhigung in Ortslage hervorhob, empfand er die Diskussion, die der Ideenwettbewerb Großer Markt nach sich zog als unredlich. Unstrittig: Der Große Markt stelle in seiner heutigen Form ein Hitzezentrum dar. „Es ist wichtig und richtig, über die künftige Gestaltung zu diskutieren und auf Ideen von Experten zurückzugreifen.“ Dabei gelte es, traditionelle Veranstaltungsformate mitzudenken, Bürger und Gewerbetreibende in die Planungen mit einzubeziehen und Alternativen für wegfallende Parkplätze zu schaffen. Kritische Töne fand er zudem für die lange geforderte und nun gemeinsam mit Land und Landkreis angediente Busanbindung auf dem Lisdorfer Berg – trotz intensiver Werbung zähle man bloß eine Handvoll Fahrgäste täglich. Solle die Linie Zukunft haben, müssten die Unternehmen nochmal stärker in den Reihen ihrer Mitarbeiter dafür werben.
Der Lisdorfer Berg als solches indes: ein Erfolg! „Eine solche Erfolgsgeschichte muss weitergeschrieben werden“, betonte Demmer. „Deshalb habe ich die Erweiterung des Industriegebietes angestoßen und mich dafür eingesetzt.“
Daneben ging es auch um die vielen erfolgreich und über die Parteigrenzen hinweg auf den Weg gebrachten Maßnahmen zum Klimaschutz. Es ging um die vielen Begegnungen, Freundschaften und feierlichen Anlässe rund um die Städtepartnerschaften mit Saint-Nazaire und Eisenhüttenstadt – ein persönliches Anliegen von Demmer. „Was mir noch fehlt, ist eine Partnerschaft mit einer italienischen Gemeinde.“ Sein Bemühen darum solle der notwendige Anschub dafür sein. Und es ging auch um die Debatte um Personalmangel bei der Polizei, die er 2019 angestoßen hatte. Der Polizei wie auch den übrigen Blaulichtverbänden sowie der Bundeswehr sprach er dann auch seinen Dank für die stets gute Zusammenarbeit aus.
Nicht zuletzt ging es um Begegnungen, um „Erinnerungen, die haften bleiben“ – wie etwa die mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, mit dem niederländischen Königspaar oder mit einer Delegation von US-Veteranen, die Deutschland vom Nationalsozialismus befreiten und die unter anderem in Saarlouis Station machten, um auf ihrer Reise noch einmal die alten Schlachtfelder des Zweiten Weltkrieges zu besuchen. Aber es seien eben auch die alltäglichen Begegnungen gewesen, die das Wesen des Amtes definieren und die besondere Aufgabe als Oberbürgermeister ausmachen. „Es sind die Begegnungen mit den Bürgerinnen und Bürgern, mit
Ehrenamtlern, mit Amts- und Würdenträgern, die das Geschehen unserer Stadt gestalten. Und es sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung, vom NBS und den Kitas sowie auch von den Stadtwerken, der WBS und der GBS, mit denen wir jeden Tag an unseren Projekten arbeiten.“
Fotos: Sascha Schmidt
Alleh hopp….Saarlouiser Senioren feiern Faasend
Am Montag, den 05. Februar um 10.00 Uhr lädt der Offene Seniorentreff des „Esther-Bejarano-Haus“, Daimlerstr. 1 in Saarlouis zu einem närrischen Frühstück mit Fastnachtsfeier recht herzlichst ein.
Mit Stimmungs-, Schunkelliedern, Büttenreden möchte das Team des Offenen Seniorentreffs die närrische Zeit richtig einleiten. Die musikalische Umrahmung übernimmt in gewohnter Weise Manfred Wey. Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt. Kostümierung ist natürlich erwünscht. Neue Gäste sind herzlichst zu diesem karnevalistischen Vormittag willkommen.
Das Haus ist am darauffolgenden Montag 12. Februar (Rosenmontag) geschlossen, so dass sich die Seniorinnen und Senioren erst am Montag, den 19. Februar wieder treffen.
Weitere Informationen erteilt die Seniorenmoderatorin Birgit Cramaro unter Tel.: 06831/ 443-383 oder per Email cramaro@saarlouis.de