Die moderne Quiche – Kochkurs
Im Rahmen der Reihe „Aktiv älter werden… Kurse und Veranstaltungen – auch für zukünftige Seniorinnen und Senioren“ bieten die Seniorenmoderatorin der Kreisstadt Saarlouis und die Kath. Familienbildungsstätte Saarlouis e.V. einen neuen Kochkurs an. Dieser Kurs findet am Donnerstag, den 10. Oktober 2024 von 18:30 – 21:00 Uhr unter der Leitung von Beate Krasenbrink in der Kath. Familienbildungsstätte Saarlouis e.V., Ludwig-Karl-Balzer-Allee 3 an.
Entdecken Sie die Vielfalt der modernen Quiche und lernen Sie, wie dieses beliebte französische Gericht auf kreative und innovative Weise zubereitet werden kann! Wir zeigen, wie traditionelle Rezepte mit neuen Zutaten und Geschmackskombinationen verfeinert werden können und so etwas Neues und Modernes entsteht.
Ob vegetarisch, vegan oder mit Fleisch – in unserem Kurs lernen Sie, die perfekte Quiche für jeden Geschmack zu zaubern.
Teilnahmegebühr: 15,00 € + 15,00 € Lebensmittelumlage (ermäßigt: 12,00 € + 15,00 € Lebensmittelumlage)
Anmeldung: Familienbildungsstätte, Tel.: 06831/43637, www.fbs-saarlouis.de
Rassistischer Brandanschlag: Gedenken an den 19. September 1991
Es ging ums Erinnern, um einen kritischen Blick zurück und einen geschärften Blick für die Zukunft: Im Rahmen einer Gedenkstunde erinnerten die Kreisstadt Saarlouis und die saarländische Landesregierung an den rassistischen Brandanschlag im Saarlouiser Stadtteil Fraulautern, mit dem Samuel Yeboah vor 33 Jahren grausam ermordet wurde.
Ein Jahr nach dem letzten Gedenktag habe es entscheidende Entwicklungen gegeben, sagte OB Peter Demmer in seiner Ansprache an der historischen Stätte, dem damaligen Tatort in der Saarlouiser Straße in Fraulautern. Dabei sprach er von den beiden Urteilen, die das Oberlandesgericht Koblenz seitdem gesprochen hatte: Ein Täter wurde wegen Mordes und versuchten Mordes verurteilt, ein zweiter Angeklagter, der wegen Beihilfe vor Gericht stand, wurde freigesprochen.
Beide Prozesse, erklärte Demmer, hätten Klarheit gebracht über die Tatnacht und die Hintergründe des rassistischen Brandanschlages. „Sie haben aber auch dazu geführt, dass wir mit einem anderen, einem kritischen Blick auf die damalige Rolle und die Verantwortung der Verwaltung schauen. Auch die Stadt Saarlouis hat Fehler gemacht und hat den Betroffenen nicht zur Seite gestanden, als es nötig gewesen wäre. Das bedauere ich zutiefst.“ Und weiter: „Die Opfer müssen künftig stärker im Fokus stehen.“ Deshalb habe er den Dialog gesucht.
Demmer betonte, dass es dem unnachgiebigen Wirken zivilgesellschaftlicher Gruppen, insbesondere der Aktion 3. Welt Saar, der Antifa Saar und dem Saarländischen Flüchtlingsrat, zu verdanken sei, dass der Brandanschlag über 30 Jahre hinweg immer wieder öffentlich thematisiert wurde. „Die Wiederaufnahme des Verfahrens und die beiden Gerichtsprozesse, der Untersuchungsausschuss und der Entschädigungsfonds sind auch Ergebnisse dieser Arbeit. Dafür gebührt den Gruppen Anerkennung, Dank und Respekt.“
Justizministerin Petra Berg bekannte, dass es zu lange gedauert habe, das Leiden der Opfer anzuerkennen. „Viele leiden bis heute an dem Trauma des Geschehens, auch weil sie sich vergessen gefühlt haben.“ Es gelte nun, sich zu entschuldigen und zu zeigen, dass die Verletzungen gesehen und anerkannt werden. Außerdem müsse auch die Tat als das benannt werden, was sie war: Eine rassistische Gewalttat, ein Hassverbrechen.
Neben einem Betroffenen des Anschlages und der saarländischen Opferschutzbeauftragten waren auch der designierte Amtsnachfolger von OB Peter Demmer, Marc Speicher, weitere Vertreter aus Politik und Gesellschaft sowie eine Gruppe von Schülern der Martin-Luther-King-Gemeinschaftsschule unter den Teilnehmern. Die Schule wird künftig die Patenschaft für beide Gedenkorte am damaligen Tatort sowie am Grab von Samuel Yeobah auf dem Friedhof Neue Welt übernehmen und die Thematik auch pädagogisch begleiten. Dem formellen Akt am alten Tatort folgte abschließend noch ein stilles Gedenken am Grab von Samuel Yeboah.
Ankündigung Herbst-Ferienpaddeln

Wasserspiel und Spielgeräte Rathausplatz
Baufortschritt täglich sichtbar
Unter Teilnahme der bauausführenden Firmen, der Stadtverwaltung und des Bauhofs erfolgte am 2. Oktober die offizielle Abnahme des Wasserspiels auf dem Rathausplatz.
Die beleuchteten Fontänen (11 Stück – symbolisch für jeden Lebacher Stadtteil eine) können verschieden gesteuert werden und sind ein echter Hingucker.
Anfang der Woche wurden außerdem weitere Spielgeräte im Boden verankert, so dass man in der Innenstadt demnächst nach Herzenslust toben, schaukeln und klettern kann.
Die Baumreihe vor dem Rathaus sieht auch bereits beeindruckend aus und wird im kommenden Sommer für Schatten und ein angenehmes urbanes Klima sorgen.
Fotos: Kirsch/Stadt
Sperrung der Bahnunterführung
Zur Durchführung von Arbeiten im Zuge der Baumaßnahme „Regenüberlauf Knorscheid“ muss in der Kalenderwoche 43 (zweite Woche der Herbstferien) an drei Arbeitstagen die Unterführung Rennbahnstraße im Stadtteil Lebach voll gesperrt werden. Die Umleitung ist ausgeschildert und erfolgt über die B 268 und die Dillinger Straße.
Gewerbeamt: Keine An- und Abmeldungen!
Wegen einer Softwareumstellung können beim Gewerbeamt der Stadt Lebach am Mittwoch, 9. Oktober 2024, keine An- und Abmeldungen erfolgen. Wir bitten um Beachtung!
Wasserzählerablesung
Die Stadtwerke Lebach weisen darauf hin, dass die Ablesung der Wasserzähler in denStadtteilen Lebach, Landsweiler, Eidenborn, Falscheid, Knorscheid, Niedersaubach, Rümmelbach und Gresaubach, auch in diesem Jahr durch den Versand von Selbstablesekarten umgesetzt wird.
Zur Durchführung der Selbstablesung erhalten alle Rechnungsempfänger (in der Regel die Eigentümer bzw. Hausverwaltungen) von der Firma co.met GmbH, Saarbrücken, Ende Oktober eine Selbstablesekarte mit detaillierter Anleitung.
Die vollständig ausgefüllte Karte bitte portofrei bis spätestens 14.11.2024 an die co.met GmbH zurücksenden.
Des Weiteren, besteht die Möglichkeit, die Zählerstände per online-service auf der Homepage der Stadtwerke Lebach – www.stadtwerke–lebach.de – zu übermitteln.
Ein weiterer Weg ist die Nutzung des abgedruckten QR-Codes auf dem Anschreiben,
der Sie direkt zu der Erfassungsseite führt. Zusätzlich haben Kunden die Möglichkeit,die ausgefüllten Ablesekarten per Fax an die 0681/587–5011 zu senden oder bei bei den Stadtwerken abzugeben. Es wird gebeten, von telefonischen Zählerstands-Meldungen abzusehen, da die Ablesekarten in einem automatisierten Verfahren verarbeitet werden.
E-Mail-Vorkampagne
Alle Kunden, die im Vorjahr ihre E-Mail-Adresse bei der Ablesung angegeben haben, erhalten vorab eine E-Mail-Nachricht der co.met GmbH mit der Aufforderung, den Zählerstand über das Ableseportal einzugeben. Die Eingabe ist allerdings nur vom 11.10. bis zum 20.10.2024 möglich. Sollten Kunden innerhalb des oben genannten Zeitraums ihren Zählerstand nicht übermittelt haben, erhalten sie automatisch eine Ablesekarte per Post.
Der übermittelte Zählerstand wird wie im vergangenen Jahr bei der Jahresendabrechnung auf den Stand zum 31.12.2024 hochgerechnet. Sollte derZählerstand nicht termingerecht vorliegen, wird – wie auch in der Vergangenheit – die Verbrauchsmenge geschätzt.
Davon ausgenommen sind z. B. Haupt- mit Nebenzähler, Abwasserzwischenzähler und sonstige Zähler. Diese Zählerstände werden direkt durch die Mitarbeiter der Stadtwerke Lebach erfasst. Die Ableser führen einen Dienstausweis mit sich, der auf Verlangen vorgezeigt wird.