Mittagspausenführung im Stadtarchiv
Im Rahmen der alternierenden Mittagspausenführungen, der städtischen Einrichtungen in der Kaserne VI, steht im November im Stadtarchiv Saarlouis wieder eine kleine Präsentation an.
Mit dem „Manuscrit tiré de Sarrelouis et de ses environs“ wird heute ein wichtiges Einzeldokument der Archivbestände vorgestellt und im Original zu sehen sein. Die dreibändige Handschrift des Notars Nicolas Bernard Motte aus dem 19. Jahrhundert stellt bis heute eine der wichtigsten Sekundärquellen zur Geschichte der Stadt in französischer Zeit dar. Das Werk selbst, die Person seines Autors sowie der Quellenwert der Schrift sollen in einem kurzen Vortrag angesprochen werden.
Treffpunkt: Städtisches Museum Saarlouis, 1. OG., Mittwoch, 13. November, 12:30 Uhr.
Straßensanierung in Aschbach und Gresaubach
Im Auftrag der Stadt Lebach saniert die Firma Dittgen Bauunternehmen die Straßen Buchenweg (ab „Auf Mess“) in Gresaubach sowie in Aschbach die Flurstraße zwischen Brühlstraße und Haus Nr. 18.
Dabei wird die Asphaltdeckschicht um 4 cm abgefräst und am folgenden Tag wieder asphaltiert. Allerdings muss der Bereich dazu für 2 Tage voll gesperrt werden. Geplant sind die Arbeiten zwischen dem 12. und 15. November 2024. Die Anwohner werden gesondert informiert.
Um in Aschbach den Verkehr aus der Brümburgstraße zu gewährleisten, wird die Straße in zwei Abschnitten asphaltiert. Die Zuwegung wird für die Anwohner zunächst von der B269 und anschließend aus Bubach möglich sein.
Prof. Wolfram Schmitt-LeonaProf. Wolfram Schmitt-Leonardy präsentiert und moderiert: Ein Konzert seiner besten Studenten Kaan Baysal | Jeyu Lee | Jan Cmejla | Mari Ichihashi
Der gebürtige Saarlouiser Pianist und Professor für Klavier Wolfram Schmitt-Leonardy, dessen begehrte Meisterkurse für Klavier weltweit von den international erfolgreichsten jungen Nachwuchspianisten besucht werden, lädt am Donnerstag, dem 14. November 2024 um 19:00 Uhr im Vereinshaus Fraulautern zu einem besonderen musikalischen Ereignis ein. Dazu bringt er eine Auswahl seiner besten Studenten mit. Die Konzerte mit Wolfram Schmitt-Leonardy und seinen Studenten haben sich in den vergangenen Jahren beim Publikum in Saarlouis auf Grund ihrer hohen künstlerischen Qualität und ihres Unterhaltungswerts stets großer Beliebtheit erfreut. Auf dem Abendprogramm stehen diesmal so beliebte Werke der Klavierliteratur wie Frédéric Chopins Nocturnes und Préludes, die legendäre Sonate von Franz Liszt und weitere wunderschöne Musik von Domenico Scarlatti, Sergej Prokofiev u.a.
Wolfram Schmitt-Leonardy moderiert das Konzert und stellt dem Publikum jeden der jungen PianistInnen in seiner gewohnt humorvollen und sympathischen Art persönlich vor, gibt ein paar erhellende Einblicke in die Werke, die deren Verständnis erleichtern und damit dem Publikum einen noch größeren Genuss der Musik erlauben.
Zwei der Pianisten wurden vom Starpianisten Lang Lang in dessen Förderprojekten persönlich unter einigen Wunderkindern für die Förderung ihrer Karriere ausgewählt. Alle 4 Pianisten des Abends waren mehrfach in internationalen Klavierwettbewerben erfolgreich und studieren bei Professor Schmitt-Leonardy, der sowohl als Pianist und Professor für Klavier für seine herausragende Meisterschaft in beiden Bereichen international hohes Ansehen genießt.
Liebhaber von klassischer Musik und Menschen mit Sinn für Ästhetik und Atmosphäre sollten dieses Konzert nicht verpassen. Die jungen Pianisten aus Prag (Jan Cmejla), Istanbul (Kaan Baysal), Seoul (Jeyu Lee) und Tokyo (Mari Ichihashi) gehören als Künstler zu den besten ihres Fachs. Sie repräsentieren Disziplin, Hingabe, Leidenschaft und letztlich das Streben nach Wahrheit in der Kunst. Mit ihrer berührenden Musik und internationalen Konzerttätigkeit treten sie als Botschafter nicht nur von Kultur, sondern auch Werten wie Verständigung und gegenseitigen Respekt ein. Werte die unsere Gesellschaft gerade in diesen Zeiten dringend braucht.
Die Veranstaltung ist eine Kooperation mit der Kreisstadt Saarlouis. Karten zum Preis von 18 € (Erwachsene) und 12 Euro (Schüler und Studenten) gibt es nur an der Abendkasse.
Hochwasserhilfe für Lebach
Beseitigung von Hochwasserschäden: Stadt Lebach erhält zusätzliche finanzielle Unterstützung vom Innenministerium
Die Schadenshöhe liegt in Lebach bei rund 7,7 Millionen Euro. Damit ist die Stadt die am zweitstärksten betroffene Kommune im Saarland.
Die Maßnahmen zum Wiederaufbau der durch das Hochwasser beschädigten Infrastruktur – vor allem das städtische Hallenbad – sollen Hochwasser sicher umgesetzt werden. Aus diesem Grund erhält die Stadt Lebach zusätzlich zu den Soforthilfen und den Mitteln aus dem Landeshaushalt für die Beseitigung der Hochwasserschäden Bedarfszuweisungen vom Innenministerium in Höhe von zwei Millionen Euro.
Schäden entstanden unter anderem an der Fußgängerzone, der Tiefgarage City Haus, der Theelbrücke, der Unterführung Pickardstraße und dem Asiatischen Garten. Am stärksten betroffen waren allerdings das Rathaus und das Hallenbad. Die zusätzlichen finanziellen Hilfen sollen der Stadt den Wiederaufbau der beschädigten Infrastruktur ermöglichen.
„Gerade das Hallenbad ist enorm wichtig für die Stadt Lebach und ihre Bürgerinnen und Bürger: Es wird nicht nur von vielen Familien und Seniorinnen und Senioren besucht, sondern auch von zahlreichen Gästen aus den Nachbarkommunen. Außerdem nutzen es insgesamt 16 Schulen für den Schwimmunterricht, darunter auch die Landesförderschulen Louis-Braille und Ruth-Schaumann. Polizei, Bundeswehr und vier DLRG-Ortsverbände gehören ebenfalls zu den regelmäßigen Nutzern des Schwimmbads. Vor diesem Hintergrund ist eine Sanierung unerlässlich“, erklärte Innenminister Reinhold Jost.
Die schnelle und unbürokratische Bereitstellung von Hilfsgeldern durch die Landesregierung sei ein wesentlicher erster Schritt gewesen, um die Kommunen in die Lage zu versetzen, Hochwasserschäden zeitnah und effizient beseitigen zu können, so der Minister weiter.
„Doch damit endet unsere Unterstützung der saarländischen Städte und Gemeinden bei Weitem nicht. Wir müssen auch prüfen, ob die bisher bereitgestellten Mittel ausreichen und gegebenenfalls nachsteuern.“
Lebach zum Beispiel hat sein Hallenbad 2009 bzw. 2010 aus eigenen Mitteln saniert. Die Rückzahlung des dafür aufgenommenen Kredits läuft noch. Die nun durch das Hochwasser erforderlich gewordene Sanierung stellt damit eine enorme Belastung für den städtischen Haushalt dar und kann allein mit den Soforthilfen nicht umgesetzt werden. Das gilt insbesondere vor dem Hintergrund, dass bei den Instandsetzungsarbeiten nicht nur der ursprüngliche Zustand wiederherzustellen, sondern auch Vorsorge für mögliche zukünftige Hochwasserereignisse dieser Art zu treffen ist.
Der Minister betont: „Lebach hat im Anschluss an das Hochwasser von 1993 diverse Schutzmaßnahmen ergriffen. Bis zu diesem Jahr haben sich diese auch bewährt. Nun müssen sie allerdings kritisch beleuchtet und verbessert werden. Dazu gehört unter anderem auch die Prüfung von Gebäudestandorten hinsichtlich der Hochwassersicherheit, z.B. beim Hallenbad. Wir werden in diesem Bereich ebenfalls weiterhin Hand in Hand mit den Kommunen zusammenarbeiten, um das Saarland in Zukunft bestmöglich auf Ereignisse solcher Art vorzubereiten.“
Bürgermeister Klauspeter Brill bedankt sich bei Minister Jost und der Landesregierung für die schnelle und unbürokratische Hilfe: „Wir sind sehr dankbar für diese finanzielle Unterstützung. Damit ist der Weg frei für den Wiederaufbau der so wichtigen städtischen Infrastruktur. Dies hätten wir als Kommune alleine niemals stemmen können. Es wird zwar noch eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen, aber nun haben die Verwaltung, der Stadtrat und vor allem die Bevölkerung eine Perspektive – gerade hinsichtlich der Wiedereröffnung unseres Hallenbades.“
Hintergrund Zur Schadensregulierung für die Kommunen hat die Landesregierung im Nachtragshaushalt 33 Millionen Euro bereitgestellt, sowie insgesamt 10 Millionen Euro Bedarfszuweisungen als Soforthilfe. Die Soforthilfen für das Jahr 2024 in Höhe von 5 Millionen Euro werden in erster Linie zur schnellen Instandsetzung von Infrastruktur- und Gebäudeschäden betroffener Kommunen verwendet. So werden u.a. Technikanlagen in Verwaltungsgebäuden oder Heizungsanlagen in Vereinshäusern repariert, oder bereits getätigte Aufwendungen unbürokratisch und schnell abgegolten. Auf die Bedarfszuweisungen an den Saar-Pfalz-Kreis, der 858.048 € erhielt, folgten die zu den Soforthilfen für Kommunen im Regionalverband Saarbrücken (rund 1,62 Millionen Euro), und in den Landkreisen Neunkirchen (508.778 Euro), Saarlouis (rund 1,38 Millionen Euro), Merzig-Wadern (341.854 Euro) und St. Wendel (285.548 Euro). Für das Jahr 2025 ist eine weitere Teilzahlung von 5 Millionen Euro vorgesehen.
Medienkontakt:
Pressestelle des Ministeriums für Inneres, Bauen und Sport
Telefon: +49 (0)681 501 2102
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Internet: www.innen.saarland.de
Gefahren in der Advents- und Weihnachtszeit
Rauchmelder, Feuerlöscher und Co. – Brandschutz zu Hause
Winterzeit ist eine besondere Zeit auch für Seniorinnen und Senioren. Oft wird viel mit Kerzen dekoriert und der Adventskranz bringt die richtige Vorfreude ins Heim. Aber was passiert, wenn man vergisst, die Kerzen zu löschen und was sollte man beachten in Brandsituationen?
Das Team des Offenen Seniorentreffs möchte Sie zu einem Vortrag mit diesen Themen einladen. Anke Diegler, Brandschutzbeauftragte der Stadt Saarlouis , referiert am Montag, den 18. November von 10.00 – 12.00 Uhr im „Esther-Bejarano Haus“ in der Holtzendorffer Str. 2 in Saarlouis.
Offene Feuer, große Hitze und Elektrizität stellen die häufigsten Brandursachen im häuslichen Bereich dar. Viele Brände könnten vermieden werden, wenn dem Brandschutz im Umfeld der eigenen vier Wände mehr Aufmerksamkeit geschenkt würde.
Dabei stehen u. a. Themen wie häufige Brandursachen und damit in Zusammenhang stehende – Gefahrenstoffe und Gefahrenquellen, Brandvorbeugung (Elektrogeräte, Aufladen von Handys …), Verhalten im Brandfall und Brandbekämpfung, Installierung von Rauchmeldern usw. im Mittelpunkt.
Um Anmeldung unter Tel-Nr.: 06831/ 443-383 (Seniorenmoderatorin Birgit Cramaro) oder Brigitte Bilz unter der Handy-Nr.: 0172-6970525. wird gebeten.
Fahrt zum Weihnachtsmarkt nach Frankfurt
Die Seniorenfahrt zum Frankfurter Weihnachtsmarkt findet am Dienstag, 10.12.2024 statt.
Die Stadt Lebach (Sachgebiet Jugend, Frauen und Senioren) lädt zu einer Fahrt zum Weihnachtsmarkt nach Frankfurt ein. Der traditionsreiche Weihnachtsmarkt in Frankfurt am Main präsentiert sich in der malerischen Fachwerkkulisse von Römerberg und Paulskirche bis hinunter zum Mainufer. Als Blickfang reckt sich der größte Weihnachtsbaum der Republik in den Himmel, ein vielfältiges Programm, Adventskonzerte und kulinarische Verführungen warten auf die Besucherinnen und Besucher.
Abfahrt ist um 9.30 Uhr am Busbahnhof in Lebach, Ankunft in Frankfurt gegen 12 Uhr. Die Rückfahrt erfolgt um 18.30 Uhr, Ankunft in Lebach ist gegen 22 Uhr geplant. Der Fahrpreis beträgt 25 Euro, zahlbar bis 3.12.2024 an der Information/Zentrale des Rathauses Lebach, Tel. (06881) 590. Der Rathaus ist wie folgt geöffnet: Montag und Dienstag 8 Uhr bis 12 Uhr und 14 Uhr bis 16 Uhr, Donnerstag durchgehend von 8 Uhr bis 18 Uhr, Mittwoch und Freitag jeweils von 8 Uhr bis 12 Uhr.
Ehrung für kommunalpolitisches Engagement
Fred Metschberger mit „Freiherr-vom-Stein-Medaille“ ausgezeichnet
Innenminister Reinhold Jost hat dem Gresaubacher Fred Metschberger am 31. Oktober 2024 für besondere Verdienste um die kommunalpolitische Selbstverwaltung die „Freiherr-vom-Stein-Medaille“ verliehen.
Im Rahmen einer Feierstunde lobte der Minister im Landratsamt in Saarlouis das Engagement von Metschberger und sechs weiteren Kommunalpolitikern aus dem Landkreis. „Wir brauchen Menschen wie sie, die sich ehrenamtlich einsetzen, damit die saarländischen Städte und Gemeinden alle Herausforderungen meistern“, sagte Reinhold Jost in seiner Laudatio.
Innenminister Jost bezeichnete Fred Metschberger als einen Kommunalpolitiker, der weit über seine Heimatgemeinde hinaus eine Strahlkraft entwickelt hat – nicht aufgrund seiner Parteizugehörigkeit, sondern aufgrund seiner Persönlichkeit. Jost dankte ihm für sein nie nachlassendes Engagement für den ländlichen Raum.
1984 wurde unter dem Vorsitz von Fred Metschberger der FDP-Ortsverband Gresaubachgegründet. Vom 11. August 1989 bis zum 22. März 1993 sowie vom 19. August 1994 bis dato ist Metschberger im Ortsrat tätig. Während der ersten Periode (von 1989 bis 1993) war er Ortsvorsteher, von 1994 bis 1999 dann stellvertretender Ortsvorsteher. Seit 2009 ist er erneut Ortsvorsteher und widmet sich intensiver denn je den Anliegen der Bürgerinnen und Bürger von Gresaubach. Bereits im Jahre 2008 wurde er darüber hinaus Mitglied des Stadtrates Lebach und führt seit 1. Juli 2012 die FDP-Stadtratsfraktion an.
2019 wurde er zum ehrenamtlichen Beigeordneten der Stadt Lebach ernannt und 2024 für die neue Legislaturperiode in diesem Amt bestätigt.
Fred Metschberger war nicht nur Gründungsvorsitzender des FDP-Ortsverbands, sondern auch der Vereinsgemeinschaft Gresaubach (1991), für die er später als Geschäftsführer agierte. Seine Aktivitäten in der Vereinslandschaft von Gresaubach sind vielfältig. So hatte er beispielsweise 18 Jahre lang verschiedene Positionen im Vorstand des Musikvereins „Harmonie Gresaubach“ inne, ferner führte er den VdK-Ortsverband Gresaubach/Steinbach/Dörsdorf als Vorsitzender. Im Deutschen Roten Kreuz und dem Hundesportverein war er ebenfalls im Vorstand tätig. Als Mitglied ist er in der Kulturgemeinschaft, im Obst- und Gartenbauverein, im Sportclub Gresaubach und im Historischen Verein verwurzelt.
All diese Aufgaben erfordern Zeit, Kraft und Ausdauer. Mit der Verleihung der Freiherr-vom-Stein-Medaille wurde die außergewöhnliche Einsatzbereitschaft nun auch entsprechend gewürdigt.
Bürgermeister Klauspeter Brill erklärt: „Was Fred Metschberger für Gresaubach leistet, ist nicht hoch genug zu bewerten. Das haben die Bürgerinnen und Bürger auch bei der jüngsten Kommunalwahl mit ihrem Votum zum Ausdruck gebracht. Als Stadtratsmitglied und Fraktionsvorsitzender der FDP setzt er sich stets für seinen Ort ein und ist als Beigeordneter ein Vertreter, auf den ich mich persönlich stets verlassen kann.“
Landrat Patrik Lauer betonte, wie wichtig Kommunalpolitik ist: „Die kommunale Ebene gilt nicht ohne Grund als die bürgernächste Art der Politik. Sie ist das Fundament unserer Demokratie. Kommunale Selbstverwaltung ist ein extrem hohes Gut, denn die Akzeptanz von Entscheidungen vor Ort ist dann am größten, wenn sie durch Partizipation erzielt werden. Unsere Preisträgerinnen und Preisträger haben durch ihr jahrzehntelanges Engagement maßgeblich dazu beitragen, dass die Menschen im Landkreis Saarlouis Vertrauen in das Funktionieren einer lebendigen Demokratie fassen können. Sie sind echte Wahrer unseres Gemeinwesens und der Kitt, der unser System zusammenhält.“
von links: die Landtagsabgeordnete Sandra Quinten, Lebachs Bürgermeister Klauspeter Brill, Fred Metschberger, Innenminister Reinhold Jost und Landrat Patrik Lauer. Foto: Florian Wagner/Stadt Lebach
Eine Rose für mehr Sichtbarkeit: „Die Stimme der Frauen“ ziert jetzt Saarlouiser Innenhofplätze
Kleine Blume mit großer Bedeutung: Es war ein feierlicher Anlass, der die Pflanzung eines Rosenbeetes in der Saarlouiser Innenstadt umrahmte – denn nicht nur die Pflanze, auch der Ort hat eine besondere Bedeutung. Das neue Rosenbeet ziert den Lisa Stromsky-Stockhausenplatz in der Bibelstraße, einen der vier Innenhöfe, die seit 2021 die Namen verdienter Frauen der Stadtgeschichte tragen. Ein wichtiger Schritt, um die Verdienste von weiblichen Persönlichkeiten in Saarlouis ins öffentliche Bewusstsein zu rücken. „Frauen haben unsere Stadt nachhaltig geprägt“, erklärte Frauenbeauftragte Sigrid Gehl. „Es geht darum, weibliche Vorbilder sichtbar zu machen und auch die weibliche Seite der Stadtgeschichte zu zeigen.“
Mit der Rosenpflanzung soll der Platz nun auch in seiner Erscheinung aufgewertet werden. Die Initiative dafür kam von den beiden Service-Clubs Zonta Saarlouis und Soroptimist Merzig-Saarlouis. „Die Rose ist ein starkes Zeichen der Verbundenheit“, erklärte Soroptimist-Präsidentin Renate Memmesheimer. „Sie erinnert an das Leben und Wirken starker Frauen in Saarlouis die sich mit Kraft und Mut zum Wohle der Bürger eingesetzt haben.“
Neben den beiden Clubs beteiligte sich auch die Landtagsvizepräsidentin Dagmar Heib an der Feierlichkeit ebenso wie der Frauenhistorische Arbeitskreis, der als Teil des Lokalen Bündnisses für Familie die Geschichte von Frauen, Aktivistinnen und Feministinnen aus Saarlouis recherchiert und dokumentiert hat.
„Wir hatten in Saarlouis einiges nachzuholen bei der Benennung von Straßen und Plätzen nach weiblichen Persönlichkeiten“, betonte OB Marc Speicher. „Ein kleiner Schritt ist getan, aber wir müssen auch nach vorne blicken, denn auch weiterhin muss hier noch viel getan werden.“
Die Pflanzung der Rosen in den beiden Innenhöfen der Bibelstraße wurde durch die Grünflächenabteilung des Neuen Betriebshofes durchgeführt. Aufgrund des Schattenwurfes in der Weißkreuzstraße können dort keine Rosen gepflanzt werden.
Bei der Rosenart handelt es sich um eine besondere Züchtung. Symbolträchtig: Es ist die „Soroptimist Women’s Voice“ – die Stimme der Frauen.